Im Hochsommer leiden die Pflanzen auf dem Balkon und im Garten oft unter der starken Sonne. Wie kann man nun seine Pflanzen am besten vor längeren Schäden und dem Vertrocknen schützen? Das erklärt Jana Hubbes vom städtischen Baubetriebshof in Leonberg, zuständig für den Pomeranzengarten: „Man sollte am besten morgens oder abends gießen, nicht mittags oder nachmittags, da sonst die Pflanzen verbrennen können und das Wasser zu schnell verdunstet.“ Es sollte darauf geachtet werden, den Boden durchgehend feucht zu halten. Bei extremer Hitze empfiehlt es sich, mehrfach täglich zu gießen. Auch das Rasenmähen sollte man in einer Hitzeperiode verringern, da das Wasser langsamer verdunstet, wenn das Gras länger ist.

Der Pomeranzengarten in Leonberg ist wegen der Höhe und der Südlage immer um einige Grad wärmer als das restliche Stadtgebiet. Deshalb werden dort nur Pflanzen eingesetzt, die gut mit der Sonne und den Temperaturen zurechtkommen – etwa Pomeranzenbäumchen, Lavendel, Buchsbäumchen, Salbei, Thymian, etc. „Wenn wir nicht wochenlang über 30 bis 35 Grad haben, verträgt es der Garten gut. Allerdings müssen wir aufgrund des Temperaturanstiegs in den vergangenen Jahren häufiger gießen“, sagt Hubbes. Generell gilt für die eigenen Pflanzen die Grundregel: Je kleiner das Pflanzengefäß, desto öfter muss gegossen werden.

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