Internationale Börse Französische Bankaktien erholen sich

Die französischen Bankaktien erholen sich langsam. Foto: dpa
Die französischen Bankaktien erholen sich langsam. Foto: dpa

Es ist eine regelrechte Berg- und Talfahrt, was die Aktien französischer Großbanken hingelegt haben. Doch jetzt kündigt sich eine Wende an.

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Paris - Einen Tag nach dem massiven Kursverfall haben sich die Aktienkurse der stark in Griechenland engagierten französischen Großbanken teilweise erholt. Nach einer Berg- und Talfahrt lagen die Papiere von Société Générale am Dienstagabend mit 15,6 Prozent im Plus, Crédit Agricole legte mehr als 6,2 Prozent zu. Auch BNP Paribas verließen den roten Bereich und lagen zum Börsenschluss mit 4,5 Prozent im Plus. Noch am Vortag hatten die Kurse aller drei Geldinstitute heftige Verluste von um die 10 Prozent verbucht.

Der französische Leitindex CAC40 lag am Dienstag ebenfalls wieder mit 1,4 Prozent im Plus. Gerüchte über die Finanzierungssituation der französischen Banken sorgten in einem erneut hoch nervösen Handel für heftige Kursschwankungen. BNP Paribas hatte am Dienstagmorgen einen Zeitungsbericht über mutmaßliche Probleme bei der Beschaffung von Dollar-Liquidität zurückgewiesen. Die Bank sei in der Lage, ihren Dollar-Bedarf auf normalem Niveau direkt und durch Tauschgeschäfte zu finanzieren, teilte das Bankhaus in einer E-Mail mit. Ein Bericht im „Wall Street Journal“ hatte die Aktie am Morgen auf Talfahrt geschickt.

Das Blatt hatte über angebliche Probleme bei französischen Banken berichtet und dabei auch einen BNP-Manager anonym zitiert. In jüngster Zeit hatten Berichte über einen Abzug von Liquidität durch US-Geldmarktfonds am Markt immer wieder für Spekulationen über den Zugang europäischer Banken zu Dollar-Liquidität geschürt.

 

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