Internet reagiert auf „The Länd“ Imagekampagne des Landes bekommt zunächst eher kritisches Echo

Die  Werbekampagne für das Land Baden-Württemberg mit dem Titel „The Länd“ ist auch am Hauptbahnhof von Stuttgart präsent. Foto: dpa/Bernd Weißbrod
Die Werbekampagne für das Land Baden-Württemberg mit dem Titel „The Länd“ ist auch am Hauptbahnhof von Stuttgart präsent. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Für die Gewinnung von Fachpersonal hat sich die Landesregierung etwas einfallen lassen. Zwar ist an den „The Länd“-Plakaten kein Vorbeikommen, gut kommt die mysteriöse Imagekampagne bei den Twitter-Nutzern trotzdem nicht weg.

Digital Unit : Jana Matisowitsch (jam)
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Stuttgart - An den gelben Plakaten mit schwarzer Schrift ist derzeit kaum ein Vorbeikommen. „Willkommen in The Länd“ heißt es dort. Angebracht wurden die Schilder an Bahnhöfen, bei Ortseingängen und anderen Örtlichkeiten mit hohem Publikumsverkehr. Doch wirklich viel ist derzeit noch nicht über die mysteriösen Plakate bekannt – und das ist auch gewollt.

Denn die neue Imagekampagne des Landes soll erst am Freitag offiziell vorgestellt werden, wenn die Landesregierung Pressevertreter zum Auftakt einer „Dachmarkenkampagne“ einlädt. Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann soll, wie bereits berichtet, vor Ort sein. Nur so viel ist bereits bekannt: Mit der Kampagne möchte man Fachkräfte gewinnen.

Bei Twitter fallen die Reaktionen größtenteils negativ aus. Nicht nur die Geheimniskrämerei wird von den Nutzern kritisiert.

Auch der Slogan kommt bei der Twitter-Community nicht gut weg.

Die Kosten für die Kampagne werden ebenso thematisiert.

Positive Reaktionen auf die „The Länd“-Plakate findet man nur selten. Hier überwiegt eher die Neugier.

Der offiziellen Vorstellung am Freitag blickt nicht nur dieser User skeptisch entgegen.

Allzu lange müssen sich Kritiker und Fürsprecher von „The Länd“ nicht mehr gedulden, denn der Countdown zur großen Enthüllung läuft. Und damit diese auch niemand verpasst, zählt der Countdown auf der „The Länd“-Webseite unaufhörlich runter.

Anschließend wird sich zeigen, ob „The Länd“ womöglich unterm Strich doch zum Geniestreich wird: Die Kampagne „Wir können alles außer Hochdeutsch“ ist zum geflügelten Wort worden.

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