Interview mit Bernd Leno „In Leverkusen habe ich Vertrauen gespürt“

Bernd Leno hat beim VfB keine Perspektive mehr gesehen. Foto: dpa 30 Bilder
Bernd Leno hat beim VfB keine Perspektive mehr gesehen. Foto: dpa

Vor gut einem Jahr ging Bernd Leno vom VfB nach Leverkusen. Am Sonntag tritt der Torhüter in Stuttgart an, wo er so einiges erlebt hat. „Beim VfB würde ich jetzt vielleicht immer noch in der dritten Liga spielen“, sagt er.

Sport: Thomas Haid (T.H.)
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Stuttgart - Am Sonntag kehrt Bernd Leno (20) an den Ort zurück, an dem seine Karriere einst begonnen hat. Mit Bayer Leverkusen tritt der Torhüter beim VfB Stuttgart an, bei dem er so einiges erlebt hat. „Beim VfB würde ich jetzt vielleicht immer noch in der dritten Liga spielen, aber das hätte mich nicht mehr weitergebracht“, sagt Bernd Leno.
Herr Leno, Sie sind jetzt etwas länger als ein Jahr in Leverkusen. Da ist es Zeit für ein Zwischenzeugnis. Welche Note würden Sie diesem Jahr in Bezug auf Ihre persönliche Entwicklung geben.
Eine Note kann ich nicht nennen. Aber alles war sehr, sehr gut für mich.

Also eine glatte eins mit Sternchen.
Ich habe auf jeden Fall einen Riesenschritt in meiner Karriere gemacht. Innerhalb von nur einem Monat bin ich damals von der zweiten Mannschaft des VfB aus der dritten Liga direkt in der Bundesliga und sogar in der Champions League gelandet. Eigentlich ist das unglaublich.

Worin bestand der größte Unterschied zwischen der dritten Liga und der Bundesliga?
Auf den Rängen war es deutlich lauter als ich das vom Gazistadion in Degerloch her gekannt habe. Und dazu kommt natürlich noch das schnellere Tempo und die höhere Qualität der Mannschaften und der Spieler.

Inzwischen dürften Sie sich aber an den Lärmpegel und an den Profifußball in der Bundesliga gewöhnt haben.
Ein bisschen ist es in der Tat schon zur Routine geworden. Trotzdem ist jedes Spiel nach wie vor etwas Schönes und etwas Besonderes für mich.




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