Joachim Löw Bundestrainer in Klinik – Sorg übernimmt in EM-Qualifikation

Von red/sid 

Sorge um Joachim Löw: Der Bundestrainer muss sich in einer Klinik behandeln lassen. In den anstehenden EM-Qualifikationsspielen wird Co-Trainer Marcus Sorg an der Seitenlinie stehen.

Sorge um Bundestrainer Joachim Löw (links) – Marcus Sorg vertritt den Bundestrainer. Foto: Pressefoto Baumann
Sorge um Bundestrainer Joachim Löw (links) – Marcus Sorg vertritt den Bundestrainer. Foto: Pressefoto Baumann

Berlin - Bundestrainer Joachim Löw wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wegen eines Klinikaufenthalts bei den EM-Qualifikationsspielen in Weißrussland und gegen Estland nicht betreuen. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag bekannt. Löw musste sich wegen Nachwirkungen eines Sportunfalls in Behandlung begeben, bei dem eine Arterie gequetscht worden war. Co-Trainer Marcus Sorg wird den 59-Jährigen am Samstag (8. Juni) in Borissow sowie drei Tage später in Mainz vertreten.

„Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen. Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben“, wird Löw in der DFB-Mitteilung zitiert. Der Bundestrainer sprach seinen Vertretern das Vertrauen aus: „Marcus Sorg, Andy Köpke und Oliver Bierhoff haben im Zusammenspiel viel Erfahrung, und gemeinsam werden wir diese kurze Pause gut überbrücken.“

Vorbereitung im niederländischen Venlo

Die DFB-Auswahl bereitet sich ab Sonntag im niederländischen Venlo auf die Qualifikationsspiele vor. Nach dem Auftaktsieg in den Niederlanden (3:2) will der viermalige Weltmeister in Weißrussland und gegen Estland nachlegen.

„Das Wichtigste ist, dass Jogi in ein paar Tagen wieder topfit ist. Auch wenn man spürt, dass er am liebsten schon wieder am Trainingsplatz stehen würde, ist es sicher richtig, sich noch zu schonen. Marcus Sorg und Andy Köpke kennen die Abläufe und die Mannschaft sehr gut, sie besprechen ohnehin alles eng mit Jogi“, sagte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff.