Der menschliche Körperkult wandelt sich gerade mal wieder tüchtig – und bisweilen auch zum Guten, wie unser Kolumnist findet.

Stuttgart - Jede Zeit hat ihre Körperklischees. In den 1980er Jahren waren überdimensionierte Bodybuilder wie Arnold Schwarzenegger populär, als Sexsymbol der 1990er Jahre planschte die vollbusige Blondine Pamela Anderson in den „Baywatch“-Wellen. Es war zwar viel die Rede von Gesundheit und Fitness, aber in dieser Hinsicht wirkten weder der Arnold’sche Monumentalbizeps noch die Anderson’schen Silikonbrüste überzeugend. In Wahrheit ging es um Körper als Kunstwerke und Symbole. Die Funktionstüchtigkeit war nachrangig, solange der Look stimmte.

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