Jugendlichen in Uhingen gerettet Badespaß in der Fils dürfte teuer werden

Die Polizei wurde zur Fils bei Uhingen gerufen, weil Jugendliche beim Wasserwerk verbotenerweise gebadet haben. Foto: dpa/Carsten Rehder

Die Göppinger Rettungsdienste helfen einem 16-Jährigen aus einer misslichen Lage – das dürfte nicht ganz billig gewesen sein.

Ludwigsburg und Rems-Murr : Martin Willy (ily)

Uhingen - Das Rote Kreuz und die Feuerwehr Göppingen haben an der Fils bei Uhingen einen 16-Jährigen retten müssen. Der betrunkene Jugendliche hatte sich selbst in eine ausweglose Lage gebracht. Das könnte für ihn nun recht teuer werden.

 

Badestelle war gefährlich

Zeugen hatten am Mittwoch gegen 14 Uhr die Polizei verständigt: Mehrere Jugendliche badeten am Wasserkraftwerk an der Fils. Die Polizisten forderten die Jugendlichen auf, sofort den gefährlichen Platz zu verlassen. Denn in unmittelbarer Nähe befindet sich die Walze des Kraftwerks. Deshalb ist dort das Baden verboten. Außerdem ist der Zugang mit Mauern, Zäunen und Toren gesichert. Das Tor hatten die Jugendlichen überwunden und waren über eine Treppe und glitschige Steine zu einer Mauer gelangt, über die sie klettern mussten. Nach der Aufforderung der Polizisten machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Das wurde dem 16-Jährigen zum Verhängnis.

1,5 Promille Alkohol im Blut

Der Jugendliche war nämlich so betrunken, dass er die gefährliche Strecke nicht mehr bewältigen konnte. Knapp eineinhalb Promille hatte der Junge intus, ergab später ein Alkoholtest. Um ihn aus seiner gefährlichen Lage zu befreien, mussten Feuerwehr und Rettungsdienste helfen. Mit Drehleiter, Schlauchboot und Rettungswanne brauchten sie eine Stunde, um den Jugendlichen in Sicherheit zu bringen. Dem könnte nun nach Auskunft der Rettungsleitstelle eine Rechnung über rund 2000 Euro ins Haus stehen.

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