Karosseriewerk Leipzig Coronaausbruch auf Porsche-Baustelle

Das Porsche-Werk in Leipzig wird derzeit erweitert. Foto: imago/Köhn
Das Porsche-Werk in Leipzig wird derzeit erweitert. Foto: imago/Köhn

Die Bauarbeiten für das Werk, in dem der neue Macan gefertigt wird, laufen mit Einschränkungen weiter. Was heißt das für die Produktion?

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Matthias Schmidt (mas)

Stuttgart - Ein Coronaausbruch beeinträchtigt die Bauarbeiten für das neue Karosseriewerk von Porsche in Leipzig. Die davon räumlich strikt getrennte aktuelle Produktion ist nach Angaben des Stuttgarter Automobilherstellers nicht betroffen und läuft planmäßig weiter. Laut Angaben der Stadt Leipzig befinden sich derzeit 60 Personen in Quarantäne. Wie die „Sächsische Zeitung“ berichtet, habe es insgesamt 150 Infizierte gegeben, die teilweise aber in ihre Heimatländer zurückgekehrt seien.

Tägliche Schnelltests für die Bauarbeiter

Am Mittwoch der vergangenen Woche musste der Betrieb auf der Baustelle unterbrochen werden, wie eine Porsche-Sprecherin bestätigt. Mittlerweile werde weiter gebaut, jedoch unter Einschränkungen. Zutritt zur Baustelle erhalten nur noch Personen mit negativem Coronatest. In einem eigens errichteten Testcenter werden die Bauarbeiter täglich einem Antigen-Schnelltest unterzogen, alle zwei Tage werden außerdem PCR-Tests vorgenommen. Auf der Baustelle sind rund 750 Arbeiter im Einsatz. Porsche baut in Leipzig Werkshallen für die nächste Generation des Macan. Der Termin für die Markteinführung des Elektrofahrzeugs ist noch nicht bekannt. Der Zeitplan für die Baustelle ist laut Porsche durch den Coronaausbruch nicht gefährdet.

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