Katastrophenhelfer erzählen „Schwer in Worte zu fassen, was uns da empfangen hat“

Sie sind Macher im besten Wortsinn. Im Videointerview sprechen Maximilian und Valentin Göhrt aus Neuweiler im Kreis Böblingen über ihren Einsatz in einem Überschwemmungsgebiet in der Eifel.

Lokales: Tom Hörner (hör)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart/Böblingen - Wenn Not am Mann ist, lassen sich Maximilian und Valentin Göhrt nicht lange bitten. Die jungen Männer aus Neuweiler im Kreis Böblingen sind nach den ersten Hilferufen aus den Überschwemmungsgebieten in die Eifel aufgebrochen – mit Bagger, Radlader und Laster. Mit allem eben, was der Gartenbaubetrieb von Maximilian Göhrt an schwerem Gerät so hergab. Im Video erzählen die Brüder, wie sie in einer Facebook-Gruppe auf den Hilferuf aufmerksam wurden, wie die Betroffenen vor Ort auf die Helfer reagiert haben und was die Bilder der Zerstörung in den überfluteten Gebieten in ihnen ausgelöst haben.

„Von Applaus bis Verneigung war alles drin“

Nach ihrem zweiten Einsatz am vergangenen Wochenende in der Eifel haben wir die beiden Männer zum Tête-à-Tom-Interview in Neuweiler getroffen. Dass sie in den vergangenen Wochen wenig Schlaf bekamen, ist ihnen anzusehen. „Es ist schwer in Worte zu fassen, was uns da empfangen hat“, sagt Valentin Göhrt. „Von Applaus bis Verneigung war alles drin“, meint Bruder Maximilian. Derzeit prüfen sie, ob sie noch mal hochfahren, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Zu tun, sagen sie, gäbe es noch genug.




Unsere Empfehlung für Sie