KFC Uerdingen Lange Sperre für Kevin Großkreutz nach Tätlichkeit in Großaspach

Von red/SID 

Kevin Großkreutz von Drittligist KFC Uerdingen muss nach einer Tätlichkeit im Spiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach sechs Spiele aussetzten. Im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund darf er jedoch ran.

Muss bei den nächsten sechs Ligaspielen zuschauen: Kevin Großkreutz. Foto: Pressefoto Baumann
Muss bei den nächsten sechs Ligaspielen zuschauen: Kevin Großkreutz. Foto: Pressefoto Baumann

Uerdingen - Der 2014er-Weltmeister Kevin Großkreutz vom Drittligisten KFC Uerdingen kann im DFB-Pokal am Freitag (20.45 Uhr in Düsseldorf/Sky und Sport1) gegen seinen Ex-Klub und Vizemeister Borussia Dortmund spielen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Krefelder Profi wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung zu einer Sperre von sechs Spielen, davon zwei auf Bewährung.

Schiedsrichter sieht Szene nicht

Die Sperre gilt allerdings nur für Spiele der 3. Liga, nicht im DFB-Pokal. Die Bewährung für die Spiele fünf und sechs gilt bis zum 30. Juni 2020. Großkreutz hatte seinem Gegenspieler Dimitri Imbongo Boele gegen Ende der ersten Halbzeit des Drittligaspiels bei der SG Sonnenhof Großaspach am vergangenen Samstag absichtlich von hinten gegen den Bereich des Fußes beziehungsweise der Wade getreten.

Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) hatte diese Szene nicht gesehen, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich Anklage erheben konnte.Das Urteil ist rechtskräftig, da der Spieler und der Verein zugestimmt haben.