Klinikum Stuttgart Pflege-Nachwuchs willkommen geheißen

Von Heidemarie A. Hechtel 

Sie haben es geschafft: 100 zukünftige Pflegekräfte haben ihr Examen am Klinikum Stuttgart bestanden. Für alle ist klar: Pflege ist mehr als ein Beruf.

Sie haben bestanden und allen Grund zu feiern: 100 zukünftige  Pflegekräfte Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Sie haben bestanden und allen Grund zu feiern: 100 zukünftige Pflegekräfte Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - „Das Haus braucht Sie, und wir freuen uns auf Sie!“ Was kann man sich als junger Mensch zum Start in den Beruf Besseres wünschen als ein solches Willkommen von ganzem Herzen wie es den erfolgreichen Absolventen des Klinikums Stuttgart zuteil wird. Nach drei Jahren Ausbildung und dem erfolgreichen Examen in sieben spezialisierten Berufen an der Akademie für Gesundheitsberufe des Klinikums feiern 100 zukünftige Pflegekräfte, die Herren dabei in verschwindender Minderheit, den Abschluss mit ihren Dozenten und Familien im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Jeder bekommt eine gelbe Rose

„Unsere Versorgung ist mit 2700 Pflegekräften gut und zufriedenstellend“, versichert Steffen Jürgensen, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Klinikums, das auf jeden Fall die neu festgelegten Untergrenzen in der Pflege erfülle. Dass sich von den hundert Absolventen bereits 90 weiterhin an das Haus gebunden haben, freut ihn natürlich dennoch: „Das bringt uns eine spürbare Entlastung.“ Schließlich sei das Klinikum Stuttgart mit 7000 Mitarbeitern, 1000 Ärzten, 2200 Betten und 53 000 Operationen, um nur einige Zahlen zu nennen, das größte Haus des Landes. Und bei dem aktuellen Geburtenrekord von 3600 Babys freue er sich, dass auch die Zahl der Hebammen aufgestockt werden könne.

„Sie haben Kompetenz entwickelt, Haltung, Reife und Persönlichkeit gewonnen, und können als qualifizierte Fachkräfte Verantwortung tragen und sich den Herausforderungen im Gesundheitswesen stellen“, bescheinigt Schulleiter Lucio Cecconi den Absolventen. Pflege sei mehr als ein Job, dafür brauche es Sozialkompetenz, Disziplin und auch immer wieder Selbstreflexion. Genau das formulierte eine der Absolventinnen in einer Bilanz ihrer Ausbildung: Sie habe viel, auch über sich selbst, gelernt und sie sei sicher, dass ihr der Beruf auch Spaß mache.

Eine gelbe Rose für Jede und Jeden von Jürgensen, Küsse und Umarmungen von den Dozenten, ein Geschenk und das Zertifikat im roten Kuvert: Die liebevolle Atmosphäre dieser Abschlussfeier ist wie ein Versprechen auf eine ebenso liebevolle Pflege.

Sonderthemen