Kneipen-Check in Bad Cannstatt Kartenspiel und Pfefferminztee

Von ani 

Anders als der Name erwarten lässt spielt das Bier in der Hopfenbörse in der Neckarvorstadt nur eine Nebenrolle: Die Stars des Abends sind Kartenspiel, Pfefferminztee und Spielautomaten.

Wider Erwarten spielt in der Hopfenbörse das Bier nur eine untergeordnete Rolle. Foto: Annina Baur
Wider Erwarten spielt in der Hopfenbörse das Bier nur eine untergeordnete Rolle. Foto: Annina Baur

Bad Cannstatt - Oh lala! Was war das für ein Schock, als wir die Tür zur Hopfenbörse in der Neckarvorstadt aufgestoßen haben. Im Inneren des Lokals in der Neckarvorstadt schlägt uns gleißend helles Neonlicht entgegen. Obwohl wir noch etwas geblendet sind, entgeht uns nicht, dass die Besucher des kleinen Lokals ebenso überrascht sind wie wir. Kein Wunder: Außer der Bedienung sind wir die einzigen weiblichen Personen in der bis auf den letzten Platz besetzen Kneipe.

Auf dem Flachbildschirm an der Wand läuft Fußball; doch der Kick scheint kaum jemanden zu interessieren. In der Hopfenbörse spielt sich das Wesentliche auf den Tischen ab: Die Herrschaften aller Altersklassen spielen Karten. Und dabei möchten sie alle Sinne beieinander haben: Kaum eine Bierflasche steht auf den Tischen. Bevorzugtes Getränk ist Pfefferminztee aus einem großen Warmhaltetopf hinter der Theke. Die Kaltgetränke kommen direkt aus einem Kühlschrank mitten im Lokal. Und wer sich von den Karten nicht länger unterhalten fühlt, kommt trotzdem auf seine Kosten: Trotz der drangvollen Enge ist natürlich auch in der Hopfenbörse genügend Platz für den einen oder anderen Spielautomaten.

Pils-Preis: 2,20 Euro Unterhaltung: Spiele aller Art Alleinstellungsmerkmal: mehr als taghelles Licht

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