Kommentar zum Stuttgarter Reitturnier German Masters auf gutem Weg

Sieg in der Weltcup-Kür in der Dressur am Samstag: Isabell Werth auf Emilio. Foto: Baumann

Mehr als 50 000 Zuschauer waren beim 37. Reitturnier in der Schleyerhalle. Stuttgart sei „seit jeher ein gutes Geläuf für die Stars von morgen“, findet unser Kommentator.

Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Unter diesem Aspekt war das 37. Stuttgarter Reitturnier ein voller Erfolg. Genau 53 400 Besucher an den fünf Turniertagen in der Schleyerhalle sind ein Vertrauensbeweis – die Pferdefreunde aus dem Südwesten halten „ihrem“ German Masters die Treue.

 

Attraktive Mischung aus Spitzensport und Schauprogramm

Das zeitgleiche Superturnier in der Prager O2-Arena, dotiert mit sagenhaften elf Millionen Euro, hat dem Master am Neckar nicht wesentlich geschadet: Hier gibt es zwar nicht das ganz große Preisgeld, aber hier bieten die Veranstalter ihren „Kunden“ eine attraktive Mischung aus Spitzensport und Schauprogramm: Springen, Dressur, Gespannfahren, dazu wichtige Wettkämpfe für die jungen Talente, sowohl Pferde wie Reiter. Selbst Ponyreiter, die eines Tages Olympiasieger werden wollen, dürfen sich in der Schleyerhalle ihre ersten Sporen verdienen. Stuttgart ist seit jeher ein gutes Geläuf für die Stars von morgen.

Das Turnier ist auf Jahre hinaus gesichert

Die wichtigste Nachricht dieses Wochenendes: Das German Masters ist nach der schwierigen Corona-Pause und trotz dem Verlust des Sponsors Mercedes auf einem guten Weg, es hat eine gute, ist auf Jahre hinaus gesichert, zunächst bis 2026. Das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. Vieles hängt davon ab, ob das Projekt einer neuen Schleyerhalle zum Tragen kommt.

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