Zum 7. Mal findet in Stuttgart an diesem Wochenende das Craft-Beer-Festival statt. Bereits am Freitag waren die Wagenhallen gut gefüllt. Bilder und Bericht vom Freitag gibt es hier.

Thorsten Schwämmle blickt zufrieden in die Runde. Die Wagenhallen sind um 17.30 Uhr schon gut gefüllt mit Menschen, die ein Probierglas in der Hand halten. Zum 7. Mal lädt der Organisator zum Craft-Beer-Festival in Stuttgart ein. Er hat viel Pionierarbeit geleistet. „Und jetzt muss ich den meisten Leuten nicht mehr erklären war Craft-Beer ist“, sagt Schwämmle.

Wörtlich bedeutet es nichts anderes als Handwerksbier und ist eine Alternative zum Massenprodukt, ein Getränk für Genießer. Craft-Beer steht vor allem für Vielfalt und die Macher legen Wert auf das Natürlichkeitsgebot. Es besteht aus viel, viel Hopfen, dessen Sorten wie Rebsorten beim Wein auf der Flasche angegeben werden.

31 Brauer bieten an 29 Ständen ihre Kreationen an. Unverhopft aus Berlin ist ebenso zum ersten Mal dabei wie Salamo aus Finnland. „Die Finnen sind richtig Craft-Beer verrückt. Bei 5,5 Millionen Einwohner haben wir 1300 Manufakturen“, sagt Christian. Nach Cappuccino und Karamell schmeckt das eisgekühlte Stout-Beer von David Hertl von der Hertl Braumanufaktur. Die Mischung ist vor zwei Wochen fertig geworden und hat einen Alkoholgehalt von 8,5 Prozent. „Es gibt nichts Schöneres für einen Brauer, als direkt am Stand das Feedback der Kunden zu bekommen“, sagt Hertl. An diesem Samstag darf von 16 bis 23 Uhr weiter gekostet werden.