Kurden gegen Türken in Stuttgart Polizei verhindert Schlimmeres

In Stuttgart-Feuerbach kontrollierte am Mittwoch die Polizei. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart 8 Bilder
In Stuttgart-Feuerbach kontrollierte am Mittwoch die Polizei. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Nach Hinweisen auf eine Auseinandersetzung zwischen rockerähnlichen Gruppen im Kreis Ludwigsburg und Stuttgart rückt die Polizei aus. Sie kontrollieren dutzende Personen, um Schlimmeres zu verhindern. Die Personen waren mit Schlagwerkzeugen oder auch Macheten bewaffnet.

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Ludwigsburg/Stuttgart - Hinweise auf eine mögliche Auseinandersetzung rivalisierender rockerähnlicher Gruppen haben am Mittwochabend die Polizei in Ludwigsburg und Stuttgart auf den Plan gerufen.

Wie die Beamten melden, hatten sich gegen 20 Uhr rund 20 Personen auf einem Discounter-Parkplatz in Schwieberdingen getroffen. Als die Polizei eintraf, machten sie sich in mehreren Fahrzeugen auf den Weg in Richtung Stuttgart, wo sie schließlich in der Heilbronner Straße sowie in der Tunnelstraße in Stuttgart-Feuerbach gestoppt wurden. Bei der Kontrolle der Personen und ihrer Fahrzeuge stellten die Beamten Maskierungsmittel, Schlagwerkzeuge, mehrere Messer sowie eine Machete und ein Beil sicher.

Kontrolle auch in der Innenstadt

Auch in der Stuttgarter Innenstadt kontrollierten Beamte gegen 21.40 Uhr rund 20 Personen. Hier wurden Messer und Pfeffersprays sichergestellt. Nach den Durchsuchungen erhielten die Männer einen Platzverweis für das Stuttgarter Stadtgebiet. Gegen 23.30 Uhr tauchten sie dann allerdings in der Ludwigsburger Innenstadt auf. Von dort erreichten die Polizei mehrere Meldungen darüber, dass eine Auseinandersetzung bevorstünde.

Kurden gegen Türken

In der Leonberger Straße stellte die Polizei schließlich zehn Personen, die jedoch keine Waffen oder gefährlichen Gegenstände mit sich führten. Nachdem auch sie Platzverweise erhalten hatten, hielt die Polizei bis gegen 1 Uhr verstärkte Überwachungsmaßnahmen im Stadtgebiet aufrecht. Es ergaben sich jedoch keine Hinweise auf bevorstehende, strafbare Handlungen. Nach Angaben eines Polizeisprechers sind die rivalisierenden Gruppen dem kurdischen beziehungsweise dem türkisch-nationalen Lager zuzuordnen. Um welche Gruppierungen es sich genau handelt, wollte die Polizei nicht sagen.




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