Kultusministerium in Baden-Württemberg Abiturienten trotz Corona mit besserem Notendurchschnitt als Vorgänger

Von red/epd/lsw 

Die Abiturienten mussten in diesem Jahr ihre Prüfungen unter besonderen Bedingungen bewältigen. Corona wirbelte so einiges durcheinander. Dennoch ist der Notendurchschnitt besser als im vergangenen Jahr.

Abiturienten im Jahr 2020 hatten mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Abiturienten im Jahr 2020 hatten mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Stuttgart - Auch wenn die Abiturprüfungen im Corona-Schuljahr 2020 unter besonderen Bedingungen stattfanden, können sich die Ergebnisse der baden-württembergischen Abiturienten sehen lassen: Nach einer vorläufigen, repräsentativen Stichprobe des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) an den öffentlichen allgemeinbildenden Gymnasien haben die Absolventen einen Notendurchschnitt von 2,31 erzielt, teilte das baden-württembergische Kultusministerium am Montag mit. Dieser Durchschnitt ist sogar etwas besser als im Vorjahr, bei dem die Abiturienten 2,36 erreichten.

Eisenmann lobt Schüler

Die Entscheidung, das Abitur trotz Corona durchzuführen, sei richtig gewesen. „Die Abiturientinnen und Abiturienten können stolz auf sich sein, dass sie ein faires, aber dennoch anspruchsvolles Abitur mit so guten Ergebnissen abgelegt haben“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) laut Mitteilung.

Vor den Prüfungen hatte es eine Debatte darüber gegeben, ob die Abiturprüfungen wegen Corona und einer möglichen Gefahr für die Gesundheit der Schüler abgesagt werden sollen. Schülersprecher beispielsweise hatten gefordert, die Abschlussnoten aus den vor Beginn der Pandemie erbrachten Leistungen zu bilden. Das Kultusministerium lehnte dies ab.

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