Landkreisverwaltung erhält Zertifizierung Auszeichnung für vorbildliches Energiemanagement

Die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Böblingen Nadine Derber (links) mit der von Claus Greiser (rechts),  Leiter des Kompetenzzentrums Energiemanagement der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA BW)) verliehenen Auszeichnung Foto: /MARTIN STOLLBERG
Die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Böblingen Nadine Derber (links) mit der von Claus Greiser (rechts), Leiter des Kompetenzzentrums Energiemanagement der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA BW)) verliehenen Auszeichnung Foto: /MARTIN STOLLBERG

Der Landkreis Böblingen wurde für sein vorbildliches Kommunales Energiemanagement-System (Kom.EMS) ausgezeichnet.

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Kreis Böblingen - Der Landkreis Böblingen wurde für sein vorbildliches Kommunales Energiemanagement-System (Kom.EMS) ausgezeichnet. Die Klimaschutz- und Energiemanagerin des Landkreises Nadine Derber nahm die Zertifizierung am 21. Mai beim Kommunalen Klimakongress in Ulm von einem Vertreter der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg entgegen. Landrat Roland Bernhard erklärt: „Ich freue mich, dass der Landkreis Böblingen für sein vorbildliches Energiemanagement ausgezeichnet wurde. Wir setzen als Verwaltung immer stärker auf Nachhaltigkeit und leisten damit einen Beitrag zum lokalen Klimaschutz“.

Energiemanagement bezeichnet die Methodik, die energetische Leistung einer Organisation kontinuierlich zu optimieren. Insbesondere die regelmäßige Verbrauchserfassung und –auswertung für die wesentlichen Liegenschaften ist die Grundlage eines erfolgreichen Energiemanagements. Wichtige Aktivitäten, die der Landkreis Böblingen im Rahmen des Energiemanagements vorangetrieben hat, sind laut Pressemitteilung die Begehungen ausgewählter Liegenschaften, die Optimierungen von Heizungseinstellungen, eine Ausweitung des Energiecontrollings, die Ausarbeitung von Energieberichten und die Überarbeitung der Energieleitlinie.

Kosten werden gesenkt

Ein systematisches kommunales Energiemanagement kann die Energie- und Wasserkosten kommunaler Liegenschaften durch nichtinvestive Maßnahmen um 10 bis 20 Prozent, in Einzelfällen bis zu 30 Prozent senken. Kommunen erhalten außerdem eine fundierte Datenbasis für optimale Investitionsentscheidungen.

Kom.EMS bietet die Möglichkeit, das Energiemanagement einer kommunalen Verwaltung anhand von transparenten Kriterien zu bewerten, zu optimieren und zu verstetigen. Hierzu gehören sowohl die optimierte Betriebsführung der Bestandsgebäude und Anlagen als auch deren zielgerichtete Verbesserung durch Investitionen. Will eine Kommune dauerhaft Energie einsparen, ist dies von grundsätzlicher Bedeutung. Das Online-Tool bietet als onlinebasiertes Werkzeug die Option, Erfolge beim Energieeinsparen zentral zu evaluieren. So können Verwaltungen beispielsweise die Wirksamkeit von Förderprogrammen überprüfen. (red)




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