Leinfelden-Echterdingen Lücke im Radwegenetz ist jetzt geschlossen

Jetzt verwandelt sich die Passage zwischen Maisen- und Fasanenweg bei Schmuddelwetter nicht mehr in eine Schlammpiste – eine Wohltat für die Radfahrer. Foto: Götz Schultheiss
Jetzt verwandelt sich die Passage zwischen Maisen- und Fasanenweg bei Schmuddelwetter nicht mehr in eine Schlammpiste – eine Wohltat für die Radfahrer. Foto: Götz Schultheiss

Statt auf einer Schlammpiste, wenn es regnet, können Radler in Leinfelden nun auf einem geteerten Weg entlang der Stadtbahnlinie U5 fahren. Es sei eine entscheidende Passage des Radnetzes von Norden nach Süden, so die Baubürgermeisterin.

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Leinfelden - Sage und schreibe 180 Meter waren es, die Radfahrer bisher von der perfekten Verbindung von Stuttgart auf die Filder getrennt hat. Jetzt ist die Lücke geschlossen worden: Ein geteerter Radweg entlang der Stadtbahnlinie U 5 in Leinfelden-Unteraichen verbindet den Maisen- mit dem Fasanenweg.

„Dies ist kein läppisches Stück, sondern eine entscheidende Passage des Radnetzes von Norden nach Süden“, sagte die Erste Bürgermeisterin Eva Noller am Mittwoch bei der Eröffnung. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), aber auch viele Arbeiter, Angestellte und Geschäftsführer, sagte Eva Noller, wären schon bisher gerne mit dem Rad nach Leinfelden zur Arbeit gefahren, wenn es dieses Stück gegeben hätte.

Die Stadt musste Grundstücke erwerben

Dass es so lange gedauert hat, bis der Weg gebaut wurde, begründete Eva Noller damit, dass die Stadt erst im vergangenen Jahr den fehlenden Grund und Boden zur Verbreiterung des Weges, der sich bei Regen stets in eine Schlammpiste verwandelt habe, kaufen konnte.

Die Bauarbeiten, so Noller weiter, seien als kompletter Tiefbau mit gutem Untergrund und Entwässerung erfolgt. Jetzt werde der Weg noch beschildert und Poller würden eingebaut, um zu verhindern, dass er verkehrswidrig von Kraftfahrern genutzt werde.

Der Radweg hat 147 000 Euro gekostet. Weitere 50 000 Euro musste für die Kanalisation bezahlt werden. Die Hälfte der Gesamtkosten trägt das Land in Form eines Zuschusses.




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