Leinfelden-Echterdingen Stadt treibt Umrüstung der Straßenleuchten voran

Die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne LED-Technik geht  weiter. Der Austausch von Quecksilberdampflampen wird Ende 2017 beendet. Foto: Archiv  Sascha Sauer
Die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne LED-Technik geht weiter. Der Austausch von Quecksilberdampflampen wird Ende 2017 beendet. Foto: Archiv Sascha Sauer

Mehr als 500 Laternen sollen in diesem Jahr in Leinfelden-Echterdingen auf LED-Technik umgestellt werden. Das senkt die Stromkosten für die Stadt nachhaltig.

Filder-Zeitung: Norbert J. Leven (njl)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Leinfelden-Echterdingen - Der Haushalt der Stadt Leinfelden-Echterdingen ist beschlossen, nun kann die Ausschreibung rausgehen: Das Amt für Umwelt, Grünflächen und Tiefbau der Stadt will in diesem Jahr an weiteren 520 Straßenleuchten die Hochdruckquecksilberdampflampen (HQL) durch LED-Lampen ersetzen. Die Kosten dafür sind mit 310 000 Euro kalkuliert. Zuschüsse aus einem Programm des Bundes in Höhe von 62 000 Euro sind beantragt und eine einstimmige Genehmigung des Programms durch den Technischen Ausschuss liegt auch schon vor.

Zwei Gründe beflügeln das Austauschprogramm. Zum einen müssen laut einer im Jahr 2009 erlassenen EU-Verordnung bestimmte Typen von Lampen innerhalb eines Zeitstufenplans vom Markt genommen werden. HQL-Lampen sind bereits seit einem Jahr von einem Vertriebsverbot betroffen. Zum anderen spart die Stadt Leinfelden-Echterdingen durch die Umrüstung bares Geld. Allein die geplante Austauschwelle senkt die Stromkosten künftig pro Jahr um 40 000 Euro. Dementsprechend sinken allerdings die Umsätze bei den Stadtwerken. Das zuständige Amt hat die Amortisationszeit mit acht Jahren angegeben.

Umrüstung wird 2017 abgeschlossen

Die Umrüstung der insgesamt 4400 HQL-Lampen auf LED-Technik läuft in der Großen Kreisstadt bereits seit 2012. Das Programm werde, erläuterte das Amt im Technischen Ausschuss auf Nachfrage, im Jahr 2017 beendet. Dann stehen noch einmal 360 Laternen auf der Liste. Danach seien dann die Natriumdampflampen an der Reihe, heißt es aus dem Rathaus. Auch bei dieser Technik gebe es ein großes Sparpotenzial. Es falle aber beim Stromverbrauch im Vergleich mit den HQL-Leuchten geringer aus.

Positiv macht sich der Einsatz der LED-Technik aber nicht nur bei den Stromkosten bemerkbar. Einsparungen gebe es auch dadurch, dass kostenintensive Wartungsarbeiten durch die langlebige neue Technik minimiert würden oder komplett entfallen könnten. Und nicht zuletzt steigert die neue Beleuchtungssituation nach Darstellung der Stadt auch die Verkehrssicherheit. Außerdem haben LED-Straßenlampen auch einen positiven Umwelteffekt: Das abgestrahlte Licht enthält deutlich weniger UV-Anteile. Deshalb ziehen sie auch weniger Insekten an als die bisher eingesetzten Leuchtkörper.




Unsere Empfehlung für Sie