Der Mann hatte in einem Luftschacht unter der Fahrbahn am Leonberg Portal gearbeitet. Die Katakomben hier sind fast so groß wie der Tunnelquerschnitt über der Fahrbahn. An dieser Stelle wird die Absaugluft von der West- in die Oströhre und weiter zum Gerlinger Entlüftungskamin umgewälzt. Aus bisher ungeklärter Ursache war es während der Bohrarbeiten zu einer Verpuffung gekommen und der 38-Jährige wurde von einem Metallteil schwer am Kopf getroffen, berichtet die Polizei. Der Verletzte musste von der Feuerwehr mit einem so genannten Schleifkorb und schließlich per Seilwinde aus dem Untergrund gerettet werden. Wegen des Einsatzes der Rettungskräfte waren der linke und mittlere Fahrstreifen in Richtung Leonberger Dreieck bis gegen 13.30 Uhr blockiert, es kam zu keinen Staus, so die Polizei.