Leonberg Bekenntnis zum Reiterstadion

Der OB möchte das Reiterstation grundlegend sanieren. Foto: LKZ
Der OB möchte das Reiterstation grundlegend sanieren. Foto: LKZ

OB Martin Kaufmann will die Sportstätte erhalten und sanieren.

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Leonberg - Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Reiterzentrums an der Fichtestraße im Jahr 2019 werde ich dem Gemeinderat empfehlen, das Reiterstadion zu erhalten und zu sanieren“, hat der Leonberger Oberbürgermeister Martin Kaufmann zum Abschluss der Stutenprämierung vor Ort gesagt. Damit bekennt sich das neue Stadtoberhaupt klar zu der Sportanlage im Stadtzentrum, die eigens für den Pferdesport geschaffen wurde.

Ein Preisrichter- und Tribünenhaus auf dem städtischen Grundstück an der Fichtestraße für rund 21 000 Mark wurde am 9. Dezember 1958 vom Landratsamt Leonberg genehmigt. Die ersten Wünsche nach anderen Nutzungen des Areals kamen 1964 auf – als Rollschuh- und im Winter als eine Eislaufbahn. Der Verein Sicherer Schulweg forderte 1997, das Reiterstadion als Mehrzweckplatz für den Schulsport zu nutzen.

Um die Jahrtausendwende brachte die CDU-Gemeinderatsfraktion das Stadion als Bauland ins Gespräch. Zu der Zeit waren das Reiterzentrum Tilgshäusle und das Stadion als Sportstätten im Gespräch, sollte sich Stuttgart um die Olympischen Spiele 2012 oder 2016 bewerben. Dann wollte man hier eine neue Pestalozzischule bauen.

Im Flächennutzungsplan 2020 wird es als potenzielles Wohngebiet geführt. Die Zukunft des Stadions war 2008 wieder ein Thema, als Rudi Häussler seine Entwürfe für das Bausparkassen-Areal vorlegte. Die sahen auch ein neues Reiterstadion unterhalb der Stadtmauer vor. Die Pläne wurden mit der Häussler-Insolvenz obsolet.

Noch einmal wurde 2011 über das Reiterstadion spekuliert, als es darum ging, das Sportzentrum mit dem Hallenbad entweder zu sanieren oder abzureißen. Die Abriss-Befürworter aus der CDU wollten als Ersatz eine große Sporthalle auf dem Gelände an der Fichtestraße. Die Mehrheit der Bürger war anderer Meinung.




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