Madame Lu in Ludwigsburg Das Museumscafé im MIK hat wieder geöffnet

Johanna Engel und Aristofanis Chatzidis im neuen Madame Lu. Foto: Simon Granville

Klein und fein soll es sein: Madame Lu lädt zu Kaffee, Kuchen, Panini und mehr. Dahinter steckt Brückenhaus-Wirt Aristofanis Chatzidis.

Ludwigsburg: Sandra Lesacher (sl)

Diese Location ist schon der Knaller. Mitten in Ludwigsburg gelegen, im gleichsam historischen wie schicken Gebäude Ecke Eberhard- und Wilhelmstraße, drinnen gleich hinter der Ludwigsburg Info, am Rande des Ludwigsburg Museums: Das Café im MIK. Schwarzer Boden, weiße, schlichte Tische und Stühle, eine riesige Theke. Klar, schlicht, aber keineswegs kalt. Nach Jahren des Leerstands hat das Museumscafé jetzt einen neuen Pächter. Gestatten? Johanna Engel und Aristofanis Chatzidis vom Brückenhaus in Hoheneck sind die Neuen im Madame Lu.

 

Der Name, er ist eine Hommage an Ludwigsburg. Einladend soll er wirken und warm, sagt Johanna Engel. So wie auch das Café selbst, in dem nicht nur Museumsbesucher willkommen sind, sondern jeder, der Lust auf Kaffee, selbst gemachten Kuchen und andere Kleinigkeiten hat oder der dem Trubel draußen für ein Weilchen entfliehen möchte.

Den Kultur-Ort MIK gibt es seit zehn Jahren. Er vereint das Ludwigsburg Museum, die Tourist Information mit Ticket Service und den Kunstverein Ludwigsburg. 2013 wurde er in einem der ältesten Barockbauten Ludwigsburg eröffnet. Das Café war in den ersten Jahren ebenfalls belebt, dann folgte ein Pächterwechsel, seit Corona steht es leer. Eine schwierige Location, sagen manche. „Das wird sich zeigen“, sagt Aristofanis Chatzidis und lacht. Bislang werde das neue Angebot jedenfalls gut angenommen. Zudem fühle man sich im MIK von allen Seiten sehr willkommen.

Das neue Café bietet Abwechslung – auch für die Mitarbeiter

Aristofanis Chatzidis, der seit zehn Jahren der Wirt des Brückenhauses ist, hat vor einer Weile gemeinsam mit Johanna Engel über das Museumscafé nachgedacht. „Warum nicht noch ein Laden? Es ist etwas anderes, auch von den Öffnungszeiten. Es bietet Abwechslung und wir können uns auch als Arbeitgeber breiter aufstellen.“

Die Karte im neuen Madame Lu ist überschaubar. Das ist Absicht. „Wir wollen ein kleines, buntes Programm bieten“, sagt Chatzidis. Es gibt drei Salate, eine wechselnde Suppe – je nach Saison und Laune, es gibt zwei verschiedne Panini mit Grillgemüse sowie wechselnde Tagesangebote wie Kritharotto, ein griechisches Nudelgericht oder ein Meze-Teller mit Feta, Oliven und Grillpaprika. Dazu Kleinigkeiten wie Brezeln mit Feta-Camembert oder Tomaten-Knoblauch-Margarine.

Und Kuchen. Und Kaffee. Der ist vom BHZ in Stuttgart-Feuerbach, einer diakonischen Einrichtung der Behindertenhilfe, wo selbst Kaffee geröstet und eigene Mischungen kreiert werden. Wo immer es möglich ist, wollen die Macher von Madame Lu kleine, vor allem regionale Unternehmen unterstützen.

In Stein gemeißelt ist das bisherige Angebot aber noch nicht. „Wir schauen mal, was bei den Gästen gut ankommt“, sagt Aristofanis Chatzidis. Das gilt auch für die Öffnungszeiten. Momentan hat das Madame Lu von Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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