Menschenhandel Hunderte zu „Walk for Freedom“ erwartet

Mit Demonstrationen wird am Wochenende in Baden-Württemberg auf Zwangsprostitution und Menschenhandel aufmerksam gemacht. Foto: dpa
Mit Demonstrationen wird am Wochenende in Baden-Württemberg auf Zwangsprostitution und Menschenhandel aufmerksam gemacht. Foto: dpa

Ein Zeichen setzen gegen weltweiten Menschenhandel – das wollen am Wochenende hunderte Frauen im Land tun, indem sie schwarz gekleidet und in Highheels durch die Straßen marschieren.

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Stuttgart - Mit einem „Walk for Freedom“ wollen am Samstag Hunderte schwarz gekleideter Frauen in baden-württembergischen Städten auf den weltweiten Menschenhandel aufmerksam machen. Demonstrationszüge sind für Stuttgart, Heidelberg und Konstanz angemeldet, wo nach Angaben der Stadtverwaltungen jeweils 100 bis 200 Teilnehmer erwartet werden.

Urheber des weltweiten Aufrufs zum „Walk for Freedom“ ist die Kampagnengruppe A21 mit Sitz in Kalifornien (USA). Nach Angaben der Veranstalter gehen die Teilnehmerinnen schwarz gekleidet und in Highheels in einer Schlange durch die Straßen, wortlos - damit wollten sie zeigen, dass zwangsprostituierte Frauen keine Stimme hätten. Anlass für den Lauf ist der jährliche Europatag gegen Menschenhandel am 18. Oktober.

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