Mobilität in Herrenberg Gültstein bekommt ein E-Lastenfahrrad

Die drei neuen Vorstandsmitglieder vor dem Gültsteiner Ortsschild. Foto: KRZBB/Thomas Holzapfel

Das mit einem Akku betriebene Gefährt „GÜLF steht den Gültsteiner Bürgern kostenlos zur Verfügung.

Herrenberg/Gültstein - In den Herrenberger Stadtteilen wird zeitgemäße Mobilität großgeschrieben. Nachdem bereits in Affstätt das neue Lastenfahrrad, liebevoll „Alf“ abgekürzt, seinen Dienst aufnahm, griff nun auch der Ortschaftsrat in Gültstein diese Idee auf. Zur Projektrealisierung wurde nun eigens ein Verein zur Förderung umweltschonender Mobilität gegründet.

 

„Mit der Einführung eines Lastenfahrrads mit Elektroantrieb wollen wir für unsere Gültsteiner Bürger und Bürgerinnen Anreize schaffen, um auf das Auto zu verzichten und kurze Strecken im Alltag mit einem praktischen, emissionsfreien und kostenfreien Gefährt zurückzulegen“, erläutert Siegfried Dierberger das Gültsteiner Vorhaben. Einig war man sich im Gültsteiner Ortschaftsrat, die Organisation und Finanzverwaltung des Mobilitätsprojekts nicht auf privater Ebene, sondern unter dem Dach eines neu zu gründenden Vereins zu realisieren. Dieser wird das etwa 6500 Euro teure Lastenfahrrad mit Mitteln, die vom Ortschaftsrat zweckgebunden zur Verfügung gestellt wurden, erwerben.

Von der ursprünglichen Idee bis zur Gründung des Vereins „Gültstein mobil e. V.“ vergingen laut Dierberger nur wenige Wochen. Mit Unterstützung eines ortsansässigen Fahrradhändlers, der als Standort des Gültsteiner Lastenfahrrads („GÜLF“) fungiert und sich zudem der Akku-Aufladung annimmt, soll das neue Gefährt zukünftig der Gültsteiner Bevölkerung über 18 Jahren kostenfrei zur Verfügung stehen. Mit der Vereinsgründung und der gemeinnützigen Anerkennung wurde nun die erste wichtige Etappe absolviert. Siegfried Dierberger gibt einen Ausblick: „Sobald nun der beantragte Förderzuschuss des Landes bewilligt ist, steht dem Kauf und der Inbetriebnahme von GÜLF nichts mehr im Wege.“

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