Mönsheim Sogar Spieler aus Ditzingen klopfen an

Der Aufwand hat sich gelohnt: Zahlreiche Spiele haben der VC Mönsheim  und Gäste bereits auf der neuen Beachvolleyball-Anlage absolviert. Foto: privat
Der Aufwand hat sich gelohnt: Zahlreiche Spiele haben der VC Mönsheim und Gäste bereits auf der neuen Beachvolleyball-Anlage absolviert. Foto: privat

Der neue Beachvolleyball-Platz hat sich schon kurz nach der Eröffnung voll und ganz bewährt.

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Mönsheim - Mit ihrem Sieg bei Olympia haben die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst Geschichte geschrieben. Ganz Deutschland hat mitgefiebert – natürlich auch die Mitglieder des Volleyball-Clubs Mönsheim. Die können den Sport seit einigen Wochen aber nicht nur im Fernsehen verfolgen. 60 000 Euro, unter anderem aus Vereinsbeiträgen und Spenden finanziert, und unzählige Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder in den Bau einer eigenen Beachvolleyball-Anlage am Freibad investiert – und vor einem Monat offiziell den Platz eröffnet (wir berichteten). Mit drei Trainingsfeldern, einem Spielplatz und einer kleinen Verkaufshütte. Der Aufwand hat sich für die Sportler vollends gelohnt, glaubt der Vorsitzende Edwin Unterweger.

„Seit wir fertig waren, sind wir eigentlich bei gutem Wetter immer draußen gewesen und haben gespielt“, berichtet er. „Es hat sich auch schon herumgesprochen, sodass wir schon einige Anfragen von anderen Vereinen hatten, die dort spielen wollten, aus Wimsheim und sogar aus Ditzingen.“ Dass auch andere in den Genuss der Anlage kommen sollen, ist vom VC Mönsheim explizit so gewollt, selbst private Hobby-Volleyballer können sich dafür anmelden. „Nur muss immer jemand vom Verein dabei sein“, sagt Unterweger.

Ärgerlich nur: „Wir hatten auch schon Probleme, dass Leute auf der Anlage Kronkorken und Zigarettenschachteln haben liegen lassen und sogar einen Mülleimer mitgenommen haben.“ Er gehe aber davon aus, dass es sich dabei um ungebetene Gäste gehandelt hat, die sich heimlich auf das eigentlich abgeschlossene Gelände geschlichen haben. Die vielen Zaungäste, die die Lage direkt am Freibad mit sich bringt, empfindet Unterweger aber als großen Gewinn. „Eine bessere Werbung für den Verein können wir uns gar nicht wünschen.“

Das Gelände ist soweit eigentlich fertig. Nur am Hang vor den Spielfeldern stehen noch letzte Arbeiten aus. Diesen möchten die Sportler nämlich noch in eine richtige Naturtribüne verwandeln. Vor Saisonende wird es damit aber nichts mehr werden, so Unterweger. Denn im September werden die Felder über Winter zugemacht. „Dann starten auch unsere Vorbereitungen für den Hallenbetrieb.“




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