Nach Corona-Protesten in Tuttlingen Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Landfriedensbruch

Polizei und Demonstranten sind bei Protesten  in Tuttlingen am 1. Mai aneinander geraten. (Symbolbild) Foto: imago images/Fotostand/Fotostand / K. Schmitt via www.imago-images.de
Polizei und Demonstranten sind bei Protesten in Tuttlingen am 1. Mai aneinander geraten. (Symbolbild) Foto: imago images/Fotostand/Fotostand / K. Schmitt via www.imago-images.de

Bei einer spontanen Demonstration von Gegnern der Anti-Corona-Maßnahmen am 1. Mai war es zu Angriffen auf Polizisten gekommen. Das könnte nun juristische Folgen haben.

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Tuttlingen - Nachdem bei einer Corona-Demonstration in Tuttlingen Beamte verletzt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Landfriedensbruchs. Die Menschen versammelten sich am 1. Mai, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren, und machten sich vermummt mit Fahnen und Fackeln auf den Weg in die Innenstadt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten.

Einige Teilnehmer hätten Polizisten angegriffen, es seien Gegenstände aus der Gruppe heraus auf die Beamten geflogen und es sei Reizgas versprüht worden, hatte die Polizei am 2. Mai berichtet. Einem Polizisten wurde demnach ins Gesicht geschlagen. Die Polizei nahm die Personalien der Teilnehmer auf und verteilte Platzverweise.

Nur ein Drittel der 44 namentlich bekannten Teilnehmer stammt aus dem Landkreis Tuttlingen, der Rest wohnt in umliegenden Landkreisen, wie es nun hieß. Die Menschen vernetzten sich nach Erkenntnissen der Ermittler in sozialen Medien und sprachen sich vorher ab.

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