Nach Felssturz auf Landstraße Sicherungsarbeiten in Todtnau haben begonnen

Von red/dpa/lsw 

Nachdem vor einigen Monaten ein riesiger Felsbrocken auf die Straße bei Todtnau im Südschwarzwald gestürzt ist, beginnen nun die Sicherungsarbeiten.

Die Maßnahmen waren notwendig geworden, nachdem im Mai ein etwa zehn Kubikmeter großer Felsen in die Tiefe auf die Straße gestürzt war (Archivbild). Foto: dpa/Klaus Merz
Die Maßnahmen waren notwendig geworden, nachdem im Mai ein etwa zehn Kubikmeter großer Felsen in die Tiefe auf die Straße gestürzt war (Archivbild). Foto: dpa/Klaus Merz

Todtnau - Nach einem Felssturz im Frühjahr haben in Todtnau im Südschwarzwald am Montag umfangreiche Arbeiten zur Felssicherung begonnen. In den nächsten sechs Wochen soll ein großer Zaun fertiggestellt werden, der abstürzende Felsen stoppen kann. Außerdem wird ein großer Felsbrocken unter anderem mit einem Metallnetz abgesichert.

Lesen Sie hier: Nach Felssturz drohen weitere Gefahren

Die Maßnahmen waren notwendig geworden, nachdem im Mai ein etwa zehn Kubikmeter großer Felsen in die Tiefe auf die Straße gestürzt war. Er hatte sich von einer Felswand gelöst. Verletzt worden war dabei niemand. Nach dem Unglück hatten Experten weitere Felsen entdeckt, die nicht mehr sicher sind. Zum Teil waren diese gesprengt worden.

Vor Beginn der Sicherungsarbeiten wurden vorsichtshalber acht Häuser geräumt. Die etwa 40 Bewohner müssen für die Zeit der Arbeiten in anderen Unterkünften wohnen. Die Stadt Todtnau (Kreis Lörrach) zahle die Miete für die Interimswohnungen, sagte eine Sprecherin. Die Betroffenen hätten Ferienwohnungen zumeist im Ort bezogen. Die vorübergehenden Umzüge seien rechtzeitig abgeschlossen worden.

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