Nach Lkw-Unfall auf der A 81 Völliges Verkehrschaos

Einer der Sattelzüge war mit einer zwölf  Tonnen schweren Presse beladen, welche nur mittels Kran der Feuerwehr Stuttgart geborgen werden konnte. Foto: KS-Images.de/Karsten Schmalz
Einer der Sattelzüge war mit einer zwölf Tonnen schweren Presse beladen, welche nur mittels Kran der Feuerwehr Stuttgart geborgen werden konnte. Foto: KS-Images.de/Karsten Schmalz

In Folge eines schweren Lkw-Unfalls auf der A 81 bei Ludwigsburg ging in zahlreichen Ortschaften links und rechts der Autobahn am Donnerstagabend gar nichts mehr.

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Ludwigsburg - Blechlawine an Blechlawine, kein Vorankommen: In Folge des schweren Lkw-Unfalls auf der A 81 zwischen Ludwigsburg-Süd und Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Heilbronn herrschte am späten Donnerstagnachmittag und Abend völliges Verkehrschaos in zahlreichen Ortschaften links und rechts der A 81. Auf der B 10 von Zuffenhausen kommend sowie Richtung Schwieberdingen ging teilweise gar nichts mehr. Ebenso wie in Asperg, Möglingen, Kornwestheim und dem kompletten Kreis Ludwigsburg. Selbst in zahlreichen Wohngebieten, etwa in Eglosheim, war alles dicht. „Wir hatten zeitweise bis zu 14 Kilometer Stau auf der A81 und die Umleitungsstraßen waren dadurch sehr schnell überlastet“, sagt Polizei-Pressesprecher Peter Widenhorn.

Gegen 18.10 Uhr musste die Autobahn komplett gesperrt werden

Gegen 14.30 Uhr hatte ein Lkw-Fahrer ein Stauende übersehen und war seitlich in einen Sattelzug gekracht, bevor er gegen einen weiteren Sattelzug prallte. Dieser wiederum donnerte in einen weiteren. Während der Bergungsarbeiten mussten ein Großteil der Spuren gesperrt werden, gegen 18.10 Uhr wurde die Richtungsfahrbahn schließlich für rund eine Stunde komplett dicht gemacht. Der Sattelzug des 41-jährigen Fahrers war mit einer zwölf Tonnen schweren Presse beladen, welche nur mittels Kran der Feuerwehr Stuttgart geborgen werden konnte. Die Bergungsarbeiten waren gegen 20.30 Uhr beendet und alle Fahrstreifen wieder befahrbar. Bis sich die Staus überall aufgelöst hatten, dauerte es jedoch bis in die frühen Nachtstunden.




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