Nach Randale in Schorndorf Keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bei „Das Fest“

Von red/dpa 

Nach den Ausschreitungen und sexuellen Übergriffen bei der Schorndorfer Woche, werden die Sicherheitsvorkehrungen bei dem Festival „Das Fest“ an diesem Wochenende in Karlsruhe nicht erhöht.

Bei dem Festival werden Hunderttausende Besucher erwartet. Foto: dpa
Bei dem Festival werden Hunderttausende Besucher erwartet. Foto: dpa

Karlsruhe - Nach Randale und sexuellen Übergriffen auf dem Schorndorfer Volksfest sehen die Veranstalter von „Das Fest“ in Karlsruhe keinen Anlass für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. „Unser Besucherprofil unterscheidet sich deutlich von dem in Schorndorf“, sagte am Dienstag der Sicherheitsbeauftragte des Open-Air-Festivals, Markus Wiersch. Bei „Das Fest“ handele es sich um ein Familienfestival. „Das ist keine Abifeier, die ausufern könnte.“

Bereits nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln habe man Konsequenzen gezogen. Das Personal sei aufgestockt und zusätzlich geschult worden. Gehwege rund um das Veranstaltungsgelände seien ausgeleuchtet. Dem Koordinator zufolge sorgen mehrere hundert Menschen auf dem Areal für Sicherheit. Das seit vergangenem Freitag stattfindende „Vor-Fest“ lief demnach bislang ohne Zwischenfälle.

Am Wochenende war es in der schwäbischen Stadt Schorndorf zu Randale und sexuellen Übergriffen gekommen. Polizei und Oberbürgermeister hatten von Gewalt gegen Polizisten aus einer Gruppe von etwa 1000 jungen Menschen heraus in der Nacht zum Sonntag berichtet. „Das Fest“ findet an diesem Wochenende statt. Die Verantwortlichen rechnen mit Hunderttausenden Besuchern.