Nach Volksabstimmung "Worst-Case-Szenario" auf dem Plan

Von dapd-bwb 

Polizei und Regierung stellen sich auf Randale nach der Stuttgart-21-Volkabstimmung ein.

Die baden-württembergische Polizei und die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der S21-Volksabstimmung am 27. November ein. Foto: dpa
Die baden-württembergische Polizei und die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der S21-Volksabstimmung am 27. November ein. Foto: dpa

Stuttgart - Die baden-württembergische Polizei und auch die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der „Stuttgart 21“-Volkabstimmung ein. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart: „Man muss damit rechnen, dass es da zu Auseinandersetzungen kommt.“ Der Innenminister habe deshalb ein „Worst-Case-Szenario auf dem Tableau“ und stelle sich darauf ein.

Kretschmann verteidigte die Pläne der Polizei, für einen solchen Großeinsatz Container aufzustellen, in denen vorübergehend Personen festgehalten werden könnten. Dies sei besser, als wenn sie zur Aufnahme der Personalien draußen warten müssten und etwa eingekesselt werden müssten. Innenminister Reinhold Gall (SPD) sei verpflichtet, Vorsorge zu treffen.