Nervengas-Attentat in Großbritannien Westliche Staaten fordern von Russland Aufklärung

Von red/rtr/dpa 

Vier Staaten, darunter Deutschland, fordern in einem gemeinsamen Statement, dass Russland das Giftgas-Attentat auf einen ehemaligen russischen Spion aufklärt.

Kriminaltechniker untersuchen den Tatort des Anschlags. Foto: PA
Kriminaltechniker untersuchen den Tatort des Anschlags. Foto: PA

Moskau - Die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben sich in einer gemeinsamen Erklärung „entsetzt“ über den Giftanschlag in Salisbury geäußert und Russland zur Aufklärung aufgefordert. In der britischen Stadt war der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter vergiftet. Sie befinden sich weiterhin in einem kritischen Zustand.

Nach britischen Angaben wurden sie Opfer des Nervengifts Nowitschok, das in der früheren Sowjetunion entwickelt worden war. Daher glaubt London, dass Moskau hinter dem Attentat steckt.

„Es handelt sich um einen Übergriff gegen die Souveränität des Vereinigten Königreichs“ und einen Verstoß gegen das Völkerrecht, heißt es in der Erklärung der Regierungschefs.