Neue Arbeitsplätze bei Autozulieferer Elring-Klinger baut in Neuffen aus

Freuen sich über die geplante Erweiterung in Neuffen (von links): Jochen Schweizer (Vice President Real Estate & Facility Management, ElringKlinger AG), Thomas Jessulat (Vorstandssprecher, ElringKlinger AG), Matthias Gall (Geschäftsführer, Leuze GeschäftsführungsGmbH), Werner Schlecht (Mitglied des Gesellschafterausschusses, Leuze Gruppe), Frank Leuze (Gesellschafter, Leuze Gruppe). . Foto: Elring-Klinger

Der Autozulieferer Elring-Klinger erweitert seine Neuffener Fabrik für Batterietechnik. Mehrere Großaufträge stehen nach Angaben des Unternehmens ins Haus. Kurz- bis mittelfristig soll auch die Zahl der Arbeitsplätze am Standort steigen.

Seit 2021 hat Elring-Klinger, der Automobilzulieferer aus Dettingen/Erms, auch einen Standort in Neuffen. Auf dem früheren Gelände des Maschinenbauers Bielomatik hat Elring-Klinger seither ein Kompetenzzentrum für Zukunftstechnologien aufgebaut. Nun sollen die Gebäude erweitert werden.

 

Wie das Unternehmen mitteilt, investiert Elring-Klinger selbst einen niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Betrag und der Vermieter und Eigentümer, die Leuze Gruppe mit Sitz in Owen, nimmt noch mal bis zu zehn Millionen Euro in die Hand. Die aktuelle Produktionsfläche umfasse etwa 14 500 Quadratmeter und werde um rund 4500 Quadratmeter erweitert. „Mit der Erweiterung vergrößert Elring-Klinger in Neuffen seine Kapazitäten für die strategischen Zukunftsfelder Batterietechnologie und elektrische Antriebseinheiten und macht den Standort fit für die weitere Großserienproduktion von Batteriekomponenten“, erklärte Thomas Jessulat, Vorstandssprecher von Elring-Klinger. Die Investitionen in Neuffen seien auch ein klares Bekenntnis zur Heimatregion und dem Standort Deutschland.

Hundert neue Arbeitsplätze

Während an der Konzernzentrale in Dettingen unter anderem das Brennstoffzellengeschäft angesiedelt ist, sind in Neuffen weitere Bereiche der E-Mobilität verortet. Unter anderem läuft dieses Jahr eine Serienproduktion eines großen Batterieherstellers für sogenannte Zellkontaktiersysteme an. Diese verbinden die Batteriezellen und steuern deren Leistungsabgabe. Auch ein Serienauftrag der BMW-Gruppe wird in Neuffen umgesetzt. Dazu sei der Ausbau nötig. Nach Unternehmensangaben arbeiten derzeit 440 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsbereichen am Standort Neuffen, davon 180 in der Abteilung Batterietechnologie und elektrische Antriebseinheiten. Der anstehende Großauftrag von BMW schaffe kurz- bis mittelfristig etwa hundert neue Arbeitsplätze.

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