Neue Mensa in Schorndorf Die Lecker-Halde öffnet ihre Pforten

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Die neue Mensa am Schulzentrum Süd kann seit Schuljahresbeginn die Schüler verköstigen. Das von derStadt selbst geplante Gebäude mit 300 Sitzplätzen wird bereits von Anfang an gut genutzt.

Die Mensa Lecker-Halde bietet eine moderne Inneneinrichtung. Foto: Eppler
Die Mensa Lecker-Halde bietet eine moderne Inneneinrichtung. Foto: Eppler

Schorndorf - Die Zeiten der provisorischen Mensen im Schorndorfer Schulzentrum Süd, früher Grauhalde genannt, sind vorbei. Seit Schuljahresbeginn hat die von Schülern so genannte „Lecker-Halde“ ihren Betrieb aufgenommen. 300 Sitzplätze bietet der Neubau, der am Dienstag vom Rathausteam vorgestellt wurde. Hell und freundlich sind nach modernen energetischen Standard gestalteten Räume geworden, die Schüler nahmen sie von Beginn an in Beschlag. Bei der Einweihung am Spätnachmittag gab es viel Lob für die Anmutung, die im wesentlichen von Oliver Munk stammt, der als Architekt bei der Stadt Schorndorf arbeitet. „Das ist einfach super“, lobte der Rektor der Gottlieb-Daimler-Realschule, Peter Hofmann, der das Essen kostete – und für gut befand.

Mit der Eröffnung geht eine lange Wartezeit zu ende. Das Schulzentrum Süd liegt mehr als Kilometer von der Innenstadt entfernt. Die wenigen Bäcker und Metzger in der Nähe waren überlaufen, behelfsmäßig übernahmen in den Schulen tageweise Eltern die Koch- und Ausgabedienste. Im Jahr 2008 stand die Mensa kurz vor dem Beschluss, doch dann kam die Wirtschaftskrise, der Gemeinderat gab das Projekt in die Warteschleife. Im April 2014 gab das Gremium dann grünes Licht, eine knappes Jahr später war Spatenstich. 4,7 Millionen Euro hat das 1170-Quadratmeter-Gebäude gekostet laut des Rathauses gekostet, von dessen Fläche 60 Prozent der Speiseaal mit 300 Plätzen und gut 40 Prozent die Küche einnehmen. Auf 450 000 Euro belief die Umgestaltung der Außenanlagen.

Dafür wurde in das Gebäude eine Frischküche nach hohem Standard eingebaut. Gekocht wird dort vom Familienunternehmen von Ralph Müller. Acht Vollzeit- und neun Teilzeitkräfte beschäftigt Müller nach eigenen Angaben. Die Schüler melden ihre Essen an und bezahlen mit Chipkarte, in den ersten Wochen ist auch Barzahlung möglich. Der Mensasaal ist ab 7 Uhr geöffnet und soll sich auch zu anderen Zwecken buchen lassen. Es werde überlegt, dort auch sonstige Schulveranstaltungen abzuhalten, hieß es am Dienstag.




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