Neue Staffel von Game of Thrones So viel Stuttgart steckt in der Fantasy-Serie

Vor allem für solche Szenen zeichnet die Firma Mackevision sich in Serien und Verfilmungen verantwortlich. Foto: Mackevision/HBO
Vor allem für solche Szenen zeichnet die Firma Mackevision sich in Serien und Verfilmungen verantwortlich. Foto: Mackevision/HBO

An diesem Sonntag startet die lang erwartete siebte Staffel „Game of Thrones“. Eine Stuttgarter Firma war an der Produktion der Fantasy-Fernsehserie beteiligt.

Stuttgart - Wenn an diesem Sonntag die siebte Staffel der Erfolgsserie „Game of Thrones“ auf Sendung geht, dann sehen die Zuschauer auch das Ergebnis eine zumindest in Teilen schwäbischen Produktion: Denn für viele visuelle Effekte zeichnet sich die Firma Mackevision aus Stuttgart verantwortlich.

Vor allem wenn Burgen oder Schiffe auf dem Bildschirm erscheinen, steckt dahinter die Arbeit von Jörn Grosshans und seinem 40-köpfigen Team. „Darin liegt unsere besondere Spezialität,“ erklärt der Grosshans: „Wir bauen das sogenannte ,digital Environment’ am Rechner und dann wird es in die gedrehten Szenen eingefügt.“ Heraus kommen dabei aufwendige Wassersimulationen, digitale Schiffsflotten und virtuelle Massenschlachten.

Der Aufwand zahlt sich aus: Sowohl Grosshans als auch einiger seiner Künstler wurden bereits mit internationalen Preisen wie dem Emmy ausgezeichnet. Einen VES Award – der von der Visual Effects Society jährlich in Los Angeles für die besten Spezialeffekte verliehen wird – gab es für den „Koloss von Braavos“, der in der vierten Staffel von Game of Thrones zu sehen war. Es ist wohl eine der bekanntesten Szenen aus den Händen von Mackevision.

Anspruchsvolle Massenszenen

Rund sechs Monate hat die Firma aus dem Herzen Stuttgarts in die neuesten Folgen des Fantasyepos investiert. „Insgesamt haben wir an sechs der sieben Episoden gearbeitet,“ so Jörn Grosshans. Weiter erzählt er, dass die meisten Einstellungen diesmal in Episode drei und sieben zu bearbeiten waren. Besonders die Massenszenen dieser Staffel seien sehr anspruchsvoll gewesen. Sie sind das persönliche Highlight der Effekt-Künstler.

Über Details der Staffelhandlung darf Grosshans nicht reden. Er verspricht aber, dass sich die Fans wieder auf einige spektakuläre Massenszenen und natürlich auch für die Serie typische überraschende Wendungen freuen dürfen. Wer sich selbst von der Arbeit der Stuttgarter Experten überzeugen möchte, hat dazu ab Montag, 17. Juli, auf Sky die Chance. Der Bezahlsender zeigt die jeweils neueste Episode „Game of Thrones“ in deutscher Fassung immer einen Tag nach der Erstausstrahlung in den USA. Dort startet die Serie auf ihrem Heimatsender HBO am 16. Juli.




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