Neuer Lieferservice in Sillenbuch Sizilianische Pizza und Pasta kommen nach Hause

Der Betreiber Antonios Barmpierou hat griechische und rumänische Wurzeln. Foto: Caroline Holowiecki

In Sillenbuch hat dieser Tage der Lieferservice Lamine eröffnet. Damit ist die Lücke, die nach dem Aus der Pizza Connection entstanden war, wieder geschlossen.

Monatelang waren die Tür abgesperrt und die Schaufenster verhüllt, nun jedoch hat in Sillenbuch ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Seit dem 5. November gibt es an der Kirchheimer Straße den Lieferdienst Lamine. Der Betreiber ist Antonios Barmpierou. Lamine heiße auf Rumänisch so viel wie „bei mir“, erklärt der 34-Jährige mit griechischen und rumänischen Wurzeln.

 

Mit der Eröffnung von Lamine wird eine Lücke in Sillenbuch geschlossen. Bis Ende März hatte in dem kleinen Ladenlokal die Pizza Connection firmiert, ein durchaus beliebter Pizza-Lieferdienst im American-Diner-Look. Gut 30 Jahre lang hatte es den Gastrobetrieb gegeben, dann aber überwarfen sich Betreiber und Vermieter. Der Vermieter sprach die Kündigung aus. Viele Menschen im Stadtbezirk trauerten der Pizza Connection nach, zumal es vor Ort um die Gastronomie sowieso nicht üppig bestellt ist. Das weiß auch Antonios Barmpierou. Er ist in Riedenberg aufgewachsen und sieht im Standort Potenzial. Seine Eltern lebten noch hier, die Mutter sei es auch gewesen, die aufs leerstehende Ladenlokal aufmerksam geworden sei und eine Telefonnummer besorgt habe.

Das Liefergebiet ist noch nicht genau definiert

Wie auch die Pizza Connection ist Lamine im Kern ein Lieferdienst. Zwar gibt es eine Handvoll Tische im komplett renovierten und umgestalteten Raum, doch „es ist kein Restaurant“, sagt Antonios Barmpierou. Das Liefergebiet befinde sich noch in der Bearbeitung, aktuell beschränke man sich auf einen Fünf-Kilometer-Radius. Alsbald werde man Flyer verteilen, auch eine neue Homepage soll folgen.

Von den Vorgängern will der Gründer sich absetzen und mit eigenen Ideen überzeugen. Die Pizza seines sizilianischen Pizzabäckers sei dünn und eher reduziert belegt. „Qualität statt Quantität“, sagt Antonios Barmpierou, zudem gibt es italienische Pasta-Kreationen wie Spaghetti aus dem Parmesanlaib mit Trüffel. Noch ist die Speisekarte kurz. Eine Überarbeitung sei geplant – mit zusätzlichen Speisen und auch Desserts. Auf manches muss Antonios Barmpierou aktuell noch warten, wie er sagt. Eine Kaffeemaschine fehle ihm ebenso wie Bilder an der Wand. „Mir ist es noch etwas zu kalt“, sagt er und blickt über die Wände im Holzlook.

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