Neueröffnungen in Stuttgart Das waren die Neueröffnungen 2023
Auch 2023 gingen in Stuttgart einige neue Locations an den Start. Wir haben einen Überblick für euch zusammengestellt.
Auch 2023 gingen in Stuttgart einige neue Locations an den Start. Wir haben einen Überblick für euch zusammengestellt.
Eine fancy Pizzeria, Zwischennutzungskonzepte, Keramik-Spots, Cafés und Co.: 2023 hatte in Stuttgart einige Überraschungen und Neueröffnungen im Gepäck. Und weil wir Rückblicke lieben, gibt’s hier noch mal ein „2023-Wrapped“, also einen Neueröffnungs-Schnelldurchlauf von Januar bis Dezember. Sad Story: einige Locations haben es nicht bis ins neue Jahr geschafft.
2023 startete direkt mit einem Highlight: die Eröffnung des Zwischennutzungskonzepts im Hotel am Schlossgarten. Das Studio Amore ist eine Bar im Stil der 60er-Jahre. Zwischen Kronleuchtern und Discokugeln gibt’s hier gute Drinks und Musik von local DJs sowie nationalen und internationalen Gästen. Außerdem finden hier immer wieder externe Veranstaltungen statt – zum Beispiel Lesungen oder auch unser zweiter Live-Podcast mit Amore-Booker Leif Müller.
Mit Brycke ging ein Pop-up-Space mitten in der Stuttgarter Innenstadt an den Start, der Raum für verschiedene Start-ups bietet. Das auf ein Jahr begrenzte Konzept der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung soll ausreichend Raum für die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Projekte bieten.
Seit Januar 2023 ist das Legal-Café in Bad Cannstatt eine Anlaufstelle für Menschen, die sich zu Themen wie Migration, Flucht, Asyl und Rassismus beraten lassen wollen. Das freie Kollektiv rund um das Café setzt sich aus Aktivist:innen, Akademiker:innen und Betroffenen zusammen, die alle nebenberuflich im Café aushelfen und in irgendeiner Form Expertise mitbringen.
Alle Neueröffnungen aus dem Januar findet ihr hier >>>.
Am 1. Februar eröffnete in der Location des ehemaligen Grombier mit Doen Doen Stuttgarts erster rein veganer Döner. Dahinter stecken übrigens keine Unbekannten: Abdullah Budik, Norman Schmidt und Timo Schillings sind bereits seit einigen Jahren in der Stuttgarter Gastrowelt umtriebig. Die Idee für den Kebabladen stehe schon lange, so Abdullah, der auch Abu genannt wird. Mit der freigewordenen Ladenfläche im ehemaligen Grombier fiel dann der Entschluss: „Wir wagen jetzt einfach etwas komplett Neues.“ Alle Neueröffnungen aus dem Februar findet ihr hier >>>.
Iassen Markov, Yoana Markov und Katharina Bergmann von Imperia sind echte Pop-up-Profis. Seit März gehört ein Store an der Hirschstraße zum Imperia-Reich. Neben ausgewählten Food-Spezialitäten, Geschenkideen und Interior-Accessoires gibt es hier auch verschiedene Topfpflanzen. Alle Neueröffnungen aus dem März findet ihr hier >>>.
Neue Cafés, Weinbars und Terrassen-Openings haben uns den April versüßt. Mit dabei die Volpe im Heusteig, die leider bereits Ende Dezember wieder schließen musste. Auch Helmut Honold und Markus Konrad feierten in der Innenstadt nach langer Vorbereitungszeit die Eröffnung ihrer gemeinsamen Weinbar namens „Sardine“. Zum Wein servieren sie hier nicht einfach nur Dosenfisch, sondern echte Delikatessen. Alle Neueröffnungen aus dem April findet ihr hier >>>.
Der große Kreativ-Komplex unweit des Cannstatter Bahnhofs konnte Mitte Mai endlich feierlich eröffnet werden. In der Schwaben-Bräu-Passage finden sich neben dem Sunny- High-Club und der Palermo-Galerie auch Räumlichkeiten der Ateliergemeinschaft.
Im Mai übernahm zudem ein junges Team das Breitscheidstüble im Stuttgarter Westen. Das Konzept wurde aber nur an einigen Stellen nachjustiert: Neben VfB-Spielen und anderen Sport- und TV-Ereignissen, die übertragen werden, finden nun auch Motto-Abende und Partys statt. Die Getränkepreise sind stabil, gekocht wird aber im Gegensatz zu früher hier nicht mehr. Optional kann man sich eine Pizza liefern lassen. Aber Achtung: Das Breitscheidstüble ist eine Raucherkneipe.
Alle Neueröffnungen aus dem Mai findet ihr hier >>>.
Während der Bar-Sommerpause wanderte der 1. Stock mit einem neuen Projekt ins Erdgeschoss: Gleich neben dem Falafel-Imbiss Vegi eröffnete das Team um Saeed Kakavand den „Sommertreff“ – einen Kiosk mit einer Auswahl an kühlen Getränken, Magazinen, süßen Tüten und Sandwiches sowie Musik von Local DJs.
Im Sneaker-Store The Box eröffnete das Besitzerehepaar Ezra und Ergül Bozkurt am 1. Juli ein besonderes Café: Stuttgarts erstes 2D-Café. Auf der Karte stehen Kaffee, Macarons sowie Kunst und Fotoboxen.
Laden, Lokal, Keramik-Atelier und Eventlocation in einem, das geht? „Ma sì“ – auf Deutsch „Aber klar, machen wir!“ – lautet die Antwort von Stefania Candido und das ist gleichzeitig auch der Name ihres Herzensprojekts in Stuttgart. Aus der Ecke Weißenburg-/Schlosserstraße schwappen seit vergangenem Juli jetzt also noch ein paar Dolce-Vita-Vibes mehr in den Kessel. Auf Halbhöhenlage im Heusteigviertel heißt der neue Concept-Store und Creative-Space einen auf rund 300 Quadratmetern willkommen und verspricht ein Shopping-Erlebnis mit Event-Charakter.
Auch zwei Food-Highlights hatte der Juli parat: Der Soy-Club im Olgaareal an der Ecke zwischen Schloss- und Hasenbergstraße mit seiner rein asiatisch-veganen Speisekarte sowie der Ramen-Spot Earth Tokyo in der Unterführung am Rotebühlplatz.
Alle Neueröffnungen aus Juni >>> und Juli >>>.
Im August eröffnete Nikolaos Louris, kurz Niko, gemeinsam mit seiner Frau Maria das Käsekuchen-Café Maison Karl an der Calwer Straße.
Die Rezepte wurden gemeinsam mit dem griechischen Patissier Georg Avieros, der schon im Sani-Ressort in Chalkidiki gearbeitet hat, speziell fürs Maison Karl entwickelt. Von einem Team aus Patissiers werden sie nun täglich frisch in der hauseigenen Bäckerei in äußerst ansehnliche Kuchen umgesetzt. Artisan Cheesecake nennt sich das dann.
Alle Neueröffnungen aus dem August findet ihr hier >>>.
Das Block House ist mittlerweile an der Königstraße zu finden, deswegen ist in dessen ehemalige Location an der Eberhardstraße vor Kurzem die Pizzeria Ciao Amore gezogen. Das italienische Vorzeigegericht – Neapolitana-Style – kommt direkt aus dem Steinofen, die Mitarbeiter:innen teils aus bereits bekannten Pizza-Places der Stadt wie L.A. Signorina und Italo Disco. Hinter dem Konzept steht, wie der Name schon erahnen lässt, das Duo Munkwitz und Benzing vom Studio Amore.
Im Primsa, das in Cannstatt in die ehemalige Schwaben-Bräu-Passage gezogen ist, hat Anfang September der Sunny High Club eröffnet. Realisiert hat sich in dem inklusiven Club der gemeinnützige Sunny-High-Verein, der sich für die Gleichberechtigung aller Geschlechter sowie Kunst und Kultur einsetzt. Bemerkbar macht sich das unter anderem an einem Awareness-Team, das die Clubabende begleitet.
Alle Neueröffnungen aus dem September findet ihr hier >>>.
Zimtschnecke mit Hagelzucker? Gibt’s nicht bei Cinnamood. Hier ist alles irgendwie fancy-schmäncy, zuckersüß, instagrammable und New-York-ish, sogar die Verpackung. Selbst die „klassische Cinnamon Roll“ kommt nicht ohne Cream-Cheese-Frosting aus. Da rollen sich den Schwed:innen die Fußnägel hoch. Die Stuttgarter:innen aber lieben’s.
Kann man Burger heutzutage noch neu erfinden? Nicht ganz, aber ein bisschen. Smash Burger (auch: Smashed Burger) heißt die neue gehypte Burger-Variante, bei der das Patty flach auf den Grill gedrückt wird, sodass es dünn und knusprig wird, statt dick und saftig. Im neuen Foodtruck Smash FC, der zur Supersupply-Familie von Janusch Munkwitz gehört, genau wie das Studio-Amore-Projekt, vor dem der Truck jetzt steht, gibt’s übrigens auch vegane Smash Burger.
Alle Neueröffnungen aus dem Oktober findet ihr hier >>>.
Mehr als ein halbes Jahr nach der Schließung der Kult-Patisserie Tarte & Törtchen gibt es seit November wieder feinste Süßwaren in der Gutbrodstraße 1 im Stuttgarter Westen. Die Konditorei Hans liebt Kuchen ist in die Räumlichkeiten eingezogen und verkauft Torten und Gebäck. Ein Frühstücksangebot gibt’s auch.
Im neuen Keramik-Studio Mao Mao an der Olgastraße kann man in schicker Atmosphäre Rohlinge vom Seifenspender über Müsli-Schalen bis hin zur Zitronenpresse nach eigenem Gusto bemalen und brennen. Die Grundkosten für die Teilnahme betragen fünf Euro pro Person, der Grundumsatz pro Person kostet dann noch 15 Euro.
Das Kaufhaus Mitte ist ab Februar 2024 zurück im Königsbau. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, eröffnete Daniel Brunner vergangenen Monat einen Pop-up-Laden auf der oberen Ebene der Schulstraße. Trotz des Umzugs bleibt das Konzept bestehen. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf Nachhaltigkeit sowie regionalen und kleinen Labels. „Und das wird immer so bleiben“, verspricht Brunner. Shoppen könnt ihr hier Montag bis Samstag von 11 bis 19 Uhr.