Newsblog zum Staufen-Prozess in Freiburg „Ich war wohl der Schlimmste“

Am Landgericht Freiburg stehen an diesem Montag die beiden Hauptverdächtigen im Missbrauchsfall von Staufen vor Gericht. Angeklagt sind ein einschlägig vorbestrafter 39-jähriger Mann und seine 48 Jahre alte Lebensgefährtin.

Vor dem Landgericht wird  der Staufenener Missbrauchsfall verhandelt. Foto: dpa 8 Bilder
Vor dem Landgericht wird der Staufenener Missbrauchsfall verhandelt. Foto: dpa

Freiburg - Auf den Tag genau fünf Monate nach Bekanntwerden des jahrelangen Missbrauchs eines Kindes in Staufen bei Freiburg müssen sich die beiden Hauptbeschuldigten von Montag (9 Uhr) an vor Gericht verantworten.

In dem Prozess vor dem Landgericht Freiburg sind die 48 Jahre alte Mutter des Kindes (Berrin T.) und ihr 39-jähriger Lebensgefährte (Christian L.) angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, den heute neun Jahre alten Jungen mehr als zwei Jahre lang im Internet angeboten und Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen zu haben. Zudem sollen sie das in Staufen lebende Kind auch selbst mehrfach sexuell missbraucht haben

Das Medieninteresse ist enorm: Wer ist die Frau, wie schaffte sie es, die Behörden zu täuschen? Darüber erhofft sich die Öffentlichkeit Auflärung. Wir berichten von vor Ort: