Nico Reith gewinnt Wahl in Herrenberg Die OB-Wahl war eine klare Sache

Nico Reith heißt der neue OB. Foto: Eibner-Pressefoto/Sandy Dinkelacker

Neben dem Wahlsieger Nico Reith verblasst die Konkurrenz für das Oberbürgermeisteramt.

Böblingen: Melissa Schaich (mel)

Von Tag eins an ist Nico Reith der stärkste Kandidat im Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters in Herrenberg gewesen. Ein Verwaltungsmann durch und durch – selbst das Amt des Ortsvorstehers in Mönchberg hat er noch inne. Herrenbergs Verwaltung kann er seit sechs Jahren als seinen Arbeitsplatz bezeichnen und hatte deshalb in den vergangenen Jahren tiefen Einblick in die Themen bekommen, mit der sich die Stadt beschäftigen muss. Ein Glücksgriff für Herrenberg und seine Bürgerinnen und Bürger.

 

Das Ergebnis bedeutet aber auch, dass die Konkurrenz wenig zu melden hatte. Gegen einen solchen Verwaltungsmann kommen nur wenige an. Das wird sich wohl auch der ein oder andere Wähler oder mögliche Interessent für das Oberbürgermeisteramt gedacht haben und gar nicht erst angetreten sein. 41 Prozent haben sich zwar am Sonntag zur Wahl aufgemacht. Kein schlechtes Ergebnis, aber die 50 Prozent-Marke haben die Herrenberger nicht geknackt, schade.

Dass nun ein Verwaltungskenner an der Spitze des Herrenberger Rathauses sitzen wird, ist gut. Es kommen mit Herrenberg-Süd und den Umwälzungen im Klinikverbund Südwest zahlreiche Großprojekte auf die Gäustadt zu, die vor allem eines brauchen: einen klaren, fundierten Blick. Die Chancen stehen für die Herrenberger gut, dass sie mit Nico Reith die richtige Wahl getroffen haben.

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