No-Show-Gebühr in Restaurants So denken Stuttgarter über die Strafgebühr in Restaurants

Von Cornelius Dieckmann 

In einigen Nobelrestaurants gibt es die Regelung schon: Wer nicht erscheint, bezahlt erst recht. Auch in Stuttgart überlegen die ersten Gastwirte, eine Gebühr für No-Shows einzuführen. Wir haben Stuttgarter gefragt, was sie davon halten.

Ein reservierter Tisch bedeutet nicht gleich, dass auch die Gäste auch kommen. Foto: Uwe Stohrer/Adobe Stock 6 Bilder
Ein reservierter Tisch bedeutet nicht gleich, dass auch die Gäste auch kommen. Foto: Uwe Stohrer/Adobe Stock

Stuttgart - Wer sicher sein will, dass er abends einen Tisch im Restaurant bekommt, ruft an und reserviert – meistens unverbindlich. Kommt etwas dazwischen oder man möchte abends doch nicht ausgehen, sagt man kurzfristig ab – und manchmal kommen die angekündigten Gäste auch ohne Absage einfach nicht. Für die Restaurantbetreiber hingegen ist die zugesagte Reservierung verpflichtend. Der Tisch wird mit der Zahl der reservierten Plätze freigehalten. Taucht dann niemand auf, bleibt der Tisch bisweilen leer. Diesen Umstand sieht nicht jeder Restaurantbesitzer so gelassen.

Für Restaurants bedeuten leere Tische Gewinnverlust

In einigen Nobelrestaurants Deutschlands sowie weltweit gibt es bereits die Regelung, dass No-Shows, also Gäste, die trotz Reservierung nicht auftauchen, trotzdem eine Gebühr bezahlen müssen. Denn für Restaurants kann das einen erheblichen Gewinnverlust bedeuten. In Stuttgart plant das Sternerestaurant Olivo ab Herbst mit einer solchen Strafgebühr. Andere Restaurants stehen der Maßnahme kritisch gegenüber.

Wir haben Passanten in Stuttgart gefragt, ob für sie eine verbindliche Reservierung in Restaurants akzeptabel wäre – oder ob eine solche Regelung übertrieben und kundenunfreundlich ist.

Lesen Sie in unserer Bildergalerie, welche Meinung die Befragten haben.