Nordrhein-Westfalen Justiz versteigert Bitcoin aus Drogenhandel

Die Bitcoin waren bei Kriminellen beschlagnahmt und eingezogen worden. Foto: AFP/OZAN KOSE
Die Bitcoin waren bei Kriminellen beschlagnahmt und eingezogen worden. Foto: AFP/OZAN KOSE

Die ersten Gebote liegen schon über dem aktuellen Handelswert: Die nordrhein-westfälische Justiz versteigert Bitcoin, die beschlagnahmt worden sind.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Köln - Die nordrhein-westfälische Justiz hat erstmals mit der Versteigerung von beschlagnahmten Bitcoin begonnen. Die Datenpakete der digitalen Kryptowährung stammen überwiegend aus dem Drogenhandel im Darknet, berichteten Staatsanwälte am Montag in Köln. Sie waren bei Kriminellen beschlagnahmt und eingezogen worden. NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) startete die erste Auktion.

Kurz nach Beginn der zwei Tage dauernden Online-Versteigerungen lagen die ersten Tranchen bereits über dem aktuellen Marktpreis der digitalen Währung, der sich am Montagmittag bei knapp 54.000 Euro pro Bitcoin (BTC) bewegte.

Die NRW-Justiz will insgesamt 215 Bitcoin mit einem aktuellen Wert von gut 11 Millionen Euro auf ihrem eigenen Auktionsportal anbieten. Der Erlös fließt in die Landeskasse. Die NRW-Justiz stellt ihr Auktionsportal auch anderen Bundesländern zur Verfügung.




Unsere Empfehlung für Sie