Numerus Clausus in Baden-Württemberg Studienanfänger brauchen im Südwesten ein gutes Abitur

Von red/dpa/lsw 

Ohne gutes Abitur kein Studienplatz: Angehenden Studenten steht vielerorts der sogenannte Numerus Clausus im Weg. Auch in Baden-Württemberg sind laut Studie die Hürden hoch.

Studenten sitzen bei der Erstsemesterbegrüßung am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau im großen Hörsaal. Foto: dpa/Thomas Frey
Studenten sitzen bei der Erstsemesterbegrüßung am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau im großen Hörsaal. Foto: dpa/Thomas Frey

Gütersloh - Wer in Baden-Württemberg studieren will, ist für sein Wunschfach stärker auf gute Abi-Noten oder gute Aufnahmetests angewiesen als in den meisten anderen Bundesländern. Einer Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zufolge liegt der Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge im Südwesten bei 57,1 Prozent.

Das ist im Vergleich der Bundesländer die vierthöchste Quote, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie „Check Numerus Clausus 20/21“. An der Spitze stehen demzufolge Berlin, das Saarland und Hamburg. Den Bundesdurchschnitt bezifferte das CHE auf rund 40 Prozent.

Karlsruhe hat den höchsten Anteil

Betrachtet nach Städten mit mehr als 15 000 Studenten, hat im Südwesten Karlsruhe den höchsten Anteil an Studiengängen mit Numerus Clausus (NC) - also einer Zulassungsbeschränkung. Hier sei sowohl an den Unis als auch an den Fachhochschulen oder Hochschulen mehr als die Hälfte der Studiengänge mit einem NC belegt. Generell gibt es im Land Beschränkungen vor allem für Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften.

Den NC-Check der CHE gibt es seit 2014. Er soll angehenden Studenten bei der Orientierung helfen. Die Erhebung basiert den Angaben zufolge auf den Einträgen der bundesweiten Datenbank HRK Hochschulkompass (Stand Juni 2020).

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