Oberbürgermeisterwahl in Nürtingen Zweiter Urnengang notwendig

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Der Amtsinhaber Otmar Heirich (SPD) hat am Sonntag bei der Oberbürgermeisterwahl in Nürtingen nicht die absolute Mehrheit erreicht.

Die Oberbürgermeisterwahl in Nürtingen geht in die zweite Runde. Foto: dpa
Die Oberbürgermeisterwahl in Nürtingen geht in die zweite Runde. Foto: dpa

Nürtingen - Der Amtsinhaber Otmar Heirich (SPD) hat am Sonntag bei der Oberbürgermeisterwahl in Nürtingen (Kreis Esslingen) die absolute Mehrheit verfehlt. Mit 40,3 Prozent der Stimmen holte er zwar das beste Ergebnis aller sechs Bewerber. Doch muss sich der 60-Jährige in zwei Wochen einem zweiten Wahlgang stellen.

Platz zwei belegt Sebastian Kurz (CDU), der 25,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Mit rund 10,2 Prozent landete Friedrich Buck (Grüne) auf Rang drei vor Petra Geier-Baumann (parteilos), auf die 6,8 Prozent der Stimmen entfielen. Fünfter und Sechster wurden die beiden parteilosen Kandidaten Andreas Deuschle (5,7 Prozent) und Raimund Bihn (2,5 Prozent).

Otmar Heirich gilt als nicht unumstritten

Überraschend ist, dass 9 Prozent der Wähler für keinen der offiziellen Kandidaten stimmten. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,3 Prozent. Heirich, der als Favorit gegolten hatte und wohl in dieser Rolle auch in den zweiten Wahlgang geht, ist nicht unumstritten. Die Stimmen jener, die mit seiner Amtsführung unzufrieden sind, sind unüberhörbar gewesen.

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