Im Kreis Ludwigsburg und in Schwäbisch Hall haben Polizisten insgesamt sieben Menschen entdeckt, die in Lastwagen unerlaubt nach Deutschland eingereist waren. Alle Migranten äußerten ein Schutzersuchen. 

Oberstenfeld/Schwäbisch Hall - Mehrere Fälle von unerlaubten Einreisen hat die Polizei im Südwesten aufgedeckt. In Oberstenfeld (Landkreis Ludwigsburg) bemerkte am Donnerstag der Fahrer eines Lastwagens beim Ausladen seiner Ware an einem Supermarkt zwei Menschen im Laderaum, wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Freitag berichtete. Es habe sich um einen 21-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen und einen afghanischen Staatsangehörigen gehandelt, dessen Alter noch Gegenstand der Ermittlungen sei.

Kurze Zeit später bemerkte der Fahrer eines Sattelzuges in Schwäbisch Hall Klopfgeräusche kurz vor Ankunft bei seiner Spedition. Die Bundespolizei stellte fünf afghanische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 und 17 Jahren fest.

Sowohl im ersten als auch im zweiten Fall äußerten alle Migranten ein Schutzersuchen. Sie müssten mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise rechnen, hieß es.