Öffentlicher Dienst Es gibt zu wenig Nachwuchs für den Staatsdienst

Von red/dpa 

Ob in der Steuerverwaltung, im Justizbereich, dem Bildung- und Wissenschaftsbereich oder der öffentlichen Verwaltung, überall fehle es an Personal, sagte der Chef des Beamtenbundes.

Überall fehlt es an Personal, so auch in der öffentlichen Verwaltung. Foto: dpa
Überall fehlt es an Personal, so auch in der öffentlichen Verwaltung. Foto: dpa

Stuttgart - Der Beamtenbund, die Hochschullehrer und die Richter und Staatsanwälte warnen vor weiteren Einschnitten im öffentlichen Dienst. Ob in der Steuerverwaltung, im Justizbereich, dem Bildung- und Wissenschaftsbereich oder der öffentlichen Verwaltung, überall fehle es an Personal, sagte der Chef des Beamtenbundes, Volker Stich am Donnerstag in Stuttgart. Der Nachwuchs werde rar. Der Beamtenbund, der Deutsche Hochschulverband (DHV) und der Verein der Richter und Staatsanwälte haben sich zu der Initiative „Bündnis pro Staat“ zusammengeschlossen, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

Der Landeschef des Deutschen Hochschulverbands, Rainer Gadow forderte von der grünen-schwarzen Landesregierung, verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen. Und Matthias Grawe vom Verein der Richter und Staatsanwälte beklagte die Bezahlung in der Justiz. Ihr fehle der qualifizierte Nachwuchs, weil in Anwaltskanzleien mehr zu verdienen sei.