Offener Protestbrief Ein „Ketzer“ vom SWR leidet am Corona-Journalismus

Nicht alle ARD-Mitarbeiter sind mit dem Umgang mit Corona einverstanden. Foto: oto: Imago
Nicht alle ARD-Mitarbeiter sind mit dem Umgang mit Corona einverstanden. Foto: oto: Imago

„Einheitsmeinung“ statt offener Debatte – so empfindet ein SWR-Journalist den Umgang mit Corona. Von Kollegen – und der AfD – erhält er Zuspruch, sein Sender widerspricht.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Andreas Müller (mül)
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Stuttgart - Der Name des Verfassers stand gleich am Anfang des offenen Briefes. Doch viele Leser vermuteten, bei „Ole Skambraks“ müsse es sich um ein Pseudonym handeln. Viel zu riskant wäre es doch, als ARD-Mitarbeiter offen die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Corona-Krise zu kritisieren. Kollegen hatten das bisher meist unter dem Schutz der Anonymität getan. Schließlich zerstreute Skambraks die Zweifel: Auf Twitter postete er ein Foto seines Mitarbeiterausweises vom Südwestrundfunk (SWR), samt Passbild und Personalnummer.

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