Offenes Breuningerland Ludwigsburg Blitzendes Chrom und Tausende Besucher

Mehr als 1200  Oldtimer sind in Ludwigsburg vorgefahren. Foto: factum/Granville 12 Bilder
Mehr als 1200 Oldtimer sind in Ludwigsburg vorgefahren. Foto: factum/Granville

Eine Show von Oldtimern und der verkaufsoffene Sonntag im Breuningerland – das hat in den vergangenen Jahren zweimal im Jahr zusammengehört. Und jetzt erneut die Massen angelockt – aber wohl zum letzten Mal.

Ludwigsburg: Klaus Wagner (kwa)

Ludwigsburg - Ob Cabrio der ersten VW-Golf-Serie, Opel Admiral, VW-Bus, Plymouth, BMW-Isetta oder Porsche: Gut 1200 alte Autos sind am Sonntag auf dem Parkplatz des Breuningerlands Ludwigsburg aufgefahren. Zum Auftakt der Oldtimersaison trafen sich die Besitzer von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen. Etwa 280 wurden auf einer Bühne vorgestellt.

20 000 bis 25 000 Menschen erwartet

Zum parallelen verkaufsoffenen Sonntag im Einkaufszentrum erwartete der Geschäftsführer Jan Tangerding zwischen 20 000 und 25 000 Menschen. Ein Rechtsstreit mit der Gewerkschaft Verdi um die Sonntagsöffnung hatte zuvor seinen Puls beschleunigt – erst recht, als noch ein Eilantrag von Verdi im Gespräch war, der aber doch nicht eingereicht wurde. So konnten die 120 Läden am Sonntag um 13 Uhr öffnen, da war draußen noch eine besondere Fahrzeugübergabe im Gange: Ein Promi wurde von Karl-Ulrich Herrmann, dem Veranstalter der Retro Classics und der Oldtimertreffen, zu seinem Markenbotschafter ernannt – und mit einem Porsche 996 von 1999 ausgestattet. Michael Gaedt, bekannt von der Comedytruppe Kleine Tierschau und als Automechaniker Schrotti in der TV-Serie „Soko Stuttgart“, nahm Ehre und Leihwagen gerne an.

Beratungen mit der Stadtverwaltung

Ob der anvisierte verkaufsoffene Sonntag im Oktober wie geplant stattfinden kann, vermag Tangerding noch nicht zu sagen. Man werde mit der Stadt Ludwigsburg beraten, was möglich sei. „Ich befürchte, dass wir das nicht mehr in dieser Form machen können.“ Herrmann will seine Oldtimertreffen indes nicht aufgeben. Ein alter Fiat 500 kam am Sonntag derweil nicht mehr heil nach Hause: Gegen 13 Uhr verlor das Auto im Engelbergtunnel einen Reifen, geriet ins Schleudern, drehte sich und prallte gegen die Tunnelwand. Der Beifahrer wurde bei dem Unfall laut der Polizei leicht verletzt.




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