Papst Franziskus im Irak Trotz Corona – Erbil bereitet Papstmesse mit 10.000 Gläubigen vor

Papst Franziskus plant eine Reise in den Irak. (Archivbild) Foto: dpa/Giuseppe Ciccia
Papst Franziskus plant eine Reise in den Irak. (Archivbild) Foto: dpa/Giuseppe Ciccia

Bei seinem Besuch im Irak im März soll der Papst auch zu Gläubigen in der kurdischen Regionalhauptstadt Erbil sprechen. Die Katholische Kirche bereitet eine Messe mit 10.000 Besuchern vor.

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Rom - Ungeachtet steigender Corona-Zahlen im Irak bereitet die katholische Kirche in Erbil eine Papstmesse mit 10.000 Gläubigen vor. Diese Zahl sei ein Drittel dessen, was das Franso-Hariri-Stadion in Erbil an Besuchern fassen könne, sagte Erzbischof Baschar Warda dem italienischen bischöflichen Pressedienst SIR (Montag). Jeder Teilnehmer erhalte einen festen Platz zugewiesen. Für einen geordneten Ablauf und die Einhaltung der Schutzvorgaben seien 200 freiwillige Helfer abgestellt.

Papst Franziskus will vom 5. bis 8. März in den Irak reisen. Die Sicherheitslage und die Pandemie stellen den Besuch vor große Herausforderungen. Am 7. März sind eine Visite in der kurdischen Regionalhauptstadt Erbil und eine Messe im Stadion geplant.

Warda sagte, derzeit werde die Liturgie in enger Abstimmung mit dem päpstlichen Zeremonienmeister Guido Marini abgestimmt. Die Messe werde in verschiedenen Sprachen gehalten - Arabisch, Kurdisch, Englisch und auf Aramäisch, der Sprache Jesu. Ein Orchester aus 120 Musikern wirke mit, unter ihnen 20 Muslime. Eine personalisierte Platzvergabe solle die Nachverfolgung möglicher Corona-Infektionen ermöglichen. Zugleich setze man auf eine Verbreitung des Gottesdienstes über digitale Medien.




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