Patrick Moster bei Olympia 2021 Radprofi Nikias Arndt distanziert sich nach Rassismus-Eklat

Nikias Arndt äußerte sich zu dem Eklat um Patrick Moster. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Nikias Arndt äußerte sich zu dem Eklat um Patrick Moster. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Es sollte ein Motivationsschub für Radprofi Nikias Arndt werden, doch BDR-Sportdirektor Patrick Moster schoss deutlich über das Ziel hinaus. Nun hat sich Arndt zum Rassismus-Eklat geäußert.

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Tokio - Radprofi Nikias Arndt hat nach der rassistischen Entgleisung von BDR-Sportdirektor Patrick Moster klare Kante gezeigt. „Ich bin entsetzt über die Vorfälle beim heutigen olympischen Zeitfahren und möchte mich hiermit deutlich von den Aussagen des sportlichen Direktors distanzieren“, schrieb Arndt bei Twitter: „Solche Worte sind nicht akzeptabel.“

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„Hol die Kameltreiber, hol die Kameltreiber, komm“, hatte Moster Arndt beim olympischen Zeitfahren am Mittwoch am Streckenrand zugerufen. Moster, seit 2012 Sportdirektor des Verbandes, hatte zuvor versichert, dass es ihm „wahnsinnig leid“ tue. „Ich kann mich nur für die getätigten Worte entschuldigen“, sagte der 54-Jährige dem SID. Er bekräftigte, dass der momentane Stress und die Hektik keine Entschuldigung für seinen Aussetzer seien dürften. „Das darf nicht passieren“, sagte Moster.

Hörmann sucht Gespräch mit Moster

Olympia und der Radsport „stehen für Toleranz, Respekt und Fairness. Diese Werte vertrete ich zu 100 Prozent und ziehe meinen Hut vor all den großartigen Sportlern, die hier in Tokio aus aller Welt zusammen gekommen sind“, schrieb Arndt weiter.

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Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte zuvor auf den Eklat reagiert. „Unser Team D steht für die Einhaltung der olympischen Werte Respekt, Fairplay und Toleranz und lebt diese in all ihren sportlichen Wettbewerben. Es ist wichtig, dass sich Patrick Moster unmittelbar nach dem Wettkampf für die heutigen Aussagen entschuldigt hat“, sagte Präsident Alfons Hörmann: „Zwischenzeitlich haben wir dazu ein offenes und selbstkritisches Gespräch geführt und haben dadurch den Eindruck und die Sicherheit gewonnen, dass es ihm unendlich leid tut.“

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