Polizeieinsatz in Göppingen Betrunkener geht mit Paintballgewehr in Kneipe

Von red/dpa/lsw 

Am Mittwochabend geht ein betrunkener Mann in Göppingen in eine Bar. Mit dabei hat er eine Paintballwaffe und rund 100 Farbkugeln. Die Polizei muss einschreiten.

Der Verdächtige kam mit einer Paintballwaffe in die Kneipe (Symbolbild). Foto: Kravka/shutterstock
Der Verdächtige kam mit einer Paintballwaffe in die Kneipe (Symbolbild). Foto: Kravka/shutterstock

Göppingen - Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes haben der Polizei in Göppingen einen betrunkenen 33-Jährigen übergeben, der in einer Kneipe mit einem Paintballgewehr aufgetaucht ist. Nach einem Anruf, dass in der Gaststätte ein Mann mit einem Gewehr „herumspiele“, seien mehrere Streifen gegen 3 Uhr in die Freihofstraße ausgerückt, teilte die Polizei mit. Die Beamten trafen den aggressiven Mann vor der Kneipe an, wo er durch die Security-Mitarbeiter an einer Mauer fixiert worden war.

Warum der Mann mit der Waffe und außerdem 100 Farbmarkierungskugeln und zwei Gasdruckpatronen herumlief, müsse noch ermittelt werden, erklärte ein Sprecher der Polizei. Wie viele Menschen zu dem Zeitpunkt in der Nacht zum Donnerstag (Tag der Deutschen Einheit) in der Kneipe waren und ob der 33-Jährige mit der Waffe Gäste bedroht habe, war laut Sprecher ebenfalls zunächst unklar.

Die Waffe des Mannes sah einem Sturmgewehr ähnlich, doch die Security-Mitarbeiter hatten vermutlich erkannt, dass es sich dabei um eine Paintballwaffe handelte. Der Mann musste die restliche Nacht in einer Zelle verbringen und wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Eine Paintballwaffe schießt mit Farbkugeln, ihr Führen ohne Waffenschein ist verboten.