Preisverleihung in Fellbach Württemberger Erfolge beim Rotweinpreis

Von Michael Weier 

Wir können alles, auch Rotwein! Die Winzer aus der Region Stuttgart feiern beim Deutschen Rotweinpreis erneut einige nette Erfolge. Bester war Jens Zimmerle.

Freut sich über einen Platz auf dem Podest: Kellermeister Martin Kurrle vom Collegium Wirtemberg holte mit seiner Cuvée Wirtemberg den dritten Rang. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt
Freut sich über einen Platz auf dem Podest: Kellermeister Martin Kurrle vom Collegium Wirtemberg holte mit seiner Cuvée Wirtemberg den dritten Rang. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Stuttgart/Fellbach - Fellbach, diese wie ein Vorort anmutende Stadt, ragt in Sachen Genuss schon immer heraus. Allein drei Restaurants gibt’s hier mit Michelin-Stern, ebenfalls drei VdP-Weingüter, von denen zwei (Aldinger und Schnaitmann) bei allen Weinführern zu den allerbesten im Anbaugebiet gezählt werden. Der Rotweinpreis von „Vinum“ wird nicht nur deshalb jedes Jahr hier verliehen, am 9. November erneut. Württemberger Jens Zimmerle belegte in der Kategorie Neuzüchtungen mit seinem Zweigelt den zweiten Platz hinter dem Weingut Gutzler aus Rheinhessen mit einem Dornfelder und punktgleich mit dem Weingut Fürst zu Hohenlohe-Öhringen aus Württemberg. Aus der Region Stuttgart war dies die beste Platzierung. Das Weingut Graf Neipperg aus Schwaigern in Württemberg belegte bei den Lembergern Platz zwei und drei hinter dem badischen Weingut Plag (Kürnbach) direkt an der württembergischen Grenze. Einen großartigen Erfolg feierte auch das Collegium Wirtemberg: in der Kategorie der Cuvées belegten die Stuttgarter mit ihrer Cuvée Wirtemberg den dritten Platz. Dies gelang Sven Ellwanger aus Großheppach bei den internationalen Sorten mit seinem Syrah, der ebenfalls schon viele Preise abgeräumt hat. Einziger Sieger aus dem Anbaugebiet: Das Weinkonvent aus Dürrenzimmern belegte mit seinem Portugieser bei den unterschätzten Sorten den ersten Platz vor dem Weingut Hofmann aus Röttingen in Württemberg mit seinem Tauberschwarz. In der Königsdisziplin, dem Spätburgunder, siegte in diesem Jahr die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr von der Ahr. Rotwein-Gala Die Preisverleihung und die Gala des Deutschen Rotweinpreises findet am Samstag, 9. November, in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt. Am Nachmittag schenken die Siegerwinzer von 13 bis 17 Uhr eine Auswahl ihrer Tropfen aus, für Weinliebhaber eine perfekte Gelegenheit, sich einen Überblick zu verschaffen (20 Euro).

Die Gala am Abend beginnt um 19 Uhr mit der Siegerehrung (Einlass 18.30 Uhr). Zur Siegerehrung gibt’s ein Fünf-Gang-Menü mit sämtlichen Siegerweinen, was dem Gast einen geballte Ladung Wein verschafft. Inklusive der Weine, Wasser und Kaffee kostet der Spaß 148 Euro. Die Anmeldung dafür sollte bis Sonntag, 3. November, erfolgen.

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